Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth hat sein letztes Heimspiel der Saison 2020/21 gewonnen. Gegen die Frankfurt Skyliners feierten die Wagnerstädter einen auch in dieser Höhe verdienten 80:58 (43:30)-Kantersieg und nahmen damit eindrucksvoll Revanche für die 86:104-Hinspiel-Niederlage kurz vor Weihnachten. Zum letzten Saisonspiel gastieren die Bayreuther am kommenden Samstag bei der BG Göttingen und kämpfen um Platz 9 in der Endabrechnung.

Bundesliga, Herren

Medi Bayreuth -

Frankfurt Skyliners 80:58

(27:13, 16:17, 21:12, 17:16)

Nach einer kurzen Abtastphase korrigierte David Walker von der Dreierlinie die erste und einzige Führung der stark ersatzgeschwächt in die Partie gestarteten Hessen (3:2, 2.), die nicht zuletzt auf ihren Topscorer Matt Mobley und Center Michael Kessens verzichten mussten. Weitere vier Dreier und eine insgesamt bärenstarke Trefferquote (73 Prozent) ließen die Wagnerstädter, die ebenfalls auf ihren Topscorer Frank Bartley (Zahnschmerzen) verzichten mussten, danach bis zur ersten Viertelpause bereits deutlich davonziehen (27:13).

Deutlich verbessert und geordneter starteten die Gäste in den zweiten Spielabschnitt und verkürzten mit einem 8:2-Lauf (29:21, 13.). Medi-Center Andreas Seiferth stoppte den Zwischenspurt der Gäste und leitete den Bayreuther Gegenschlag ein (39:29, 17.). Wenig später ging es beim Stand von 43:30 (20.) in die Halbzeitpause.

Es war wiederum David Walker, der die Korbjagd der Wagnerstädter nach der Pause eröffnete: Der Bayreuther Point Forward, der seine bisherige Bundesliga-Bestleistung (22 Punkte) aus dem vorangegangenen Spiel in Weißenfels erneut steigern konnte und am Ende als Topscorer auf 23 Punkte (6/10 Dreier) kam, wurde beim Dreierversuch gefoult und verwertete drei Freiwürfe in Folge.

Osvaldas Olisevicius sorgte an der Freiwurflinie für die erste zweistellige Führung (60:40, 27.) der Oberfranken. So steuerten die Wagnerstädter bereits nach drei gespielten Vierteln (64:42, 30.) klar auf Erfolgskurs, von dem sie auch im Schlussviertel nicht mehr abzubringen waren.

"Wir haben mit Energie gespielt, hatten aber auch einige nachlässige Phasen. Alles in allem war es eine solide Leistung", war Andreas Seiferth nach Spielende zufrieden. Der Nationalcenter steuerte als zweitbester Bayreuther Werfer 13 Punkte sowie sieben Rebounds bei. Frankfurt hatte in den beiden US-Forwards Kamari Murphy und Rasheed Moore (je 16 Punkte) seine besten Akteure.

Medi Bayreuth: Pardon (7), Wenzl, Jalalpoor (5), Bruhnke (2), Jones (7/1), Doreth (5/1), Seiferth (13), Tiby (11), Krug, Walker (23/6), Olisevicius (7/1)

Skyliners Frankfurt: Begue (1), Püllen (2), Onyia (2), Rahon, Hadenfeldt (3/1), Moore (16/2), Murphy (16), Robertson (7/1), Gudmundsson (7/1), Völler (6).