Flott ging am späten Sonntagnachmittag die Nominierungsversammlung des SPD-Ortsvereins Presseck im Gasthof "Schwarzes Roß" über die Bühne. Mit 35 Ja-Stimmen wurden einmütig die neun Bewerberinnen und 19 Bewerber auf der Kandidatenliste für die Gemeinderatswahl am 16. März gereiht.
Listenführer ist Gerhard Leinfelder, der als Wahlziel wieder das Erringen von "vier Mandaten plus x" nannte. Leinfelder schaute zufrieden auf eine ausgewogene und breit aufgestellte Bewerberliste mit Frauen und Männern aus allen Ortsteilen.
"Unser Ziel ist, den Stillstand in der Gemeinde zu überwinden. Da wir ja keinen Bürgermeisterkandidaten aufstellen, brauchen wir dazu diese starke Liste und ein gutes Ergebnis", betonte Gerhard Leinfelder.
Der SPD-Ortsvorsitzende Oliver Schott dankte Anni Reuther, die ihm bei der Erstellung der Liste viel Arbeit abgenommen habe.
"Mit ihrem agilen Vorstand ist die SPD Presseck in der Lage, den
Wählern ein repräsentatives Angebotzu machen. Mit dieser starken Mannschaft werdet ihr gut abschneiden", sagte SPD-Kreisvorsitzende Inge Aures . Es gelte Konzepte zu entwickeln, dass Presseck wieder prosperiert und die Leerstände einer neuen Nutzung zugeführt werden.
Die SPD kämpfe im Landtag dafür, dass das flache Land nicht ausblutet. Sicherzustellen gelte es einen guten öffentlichen Nahverkehr, den Breitbandanschluss und die erforderlichen Straßensanierungen. Auch müssen die Schulen am Ort erhalten werden. "Wir müssem dafür sorgen, dass die CSU nicht die kleinen Standorte so langsam weg rationalisiert", so Aures.