Dass sie mit Thomas Gottschalk ein Interview für die Schülerzeitung "Optimist" live und auf der Bühne machen dürfen, ist klar. Aber wie es ablaufen soll, wissen Carolina Steger, Alexander Wulf und Wolf Ernst vom Caspar-Vischer-Gymnasium nicht - bis sie der Großmeister der deutschen Fernsehunterhaltung auf die Couch bittet.

Wie früher Madonna, Franz Beckenbauer oder Rod Stewart nehmen die Kulmbacher Schüler neben dem herbstblonden Kultmoderator Platz. "Ich lang dir nicht ans Knie", beruhigt "Thommy" Carolina und kokettiert damit, "dass Ihr Euch für mich alten Sack interessiert".

Sie tun es und haben Fragen. Zunächst geht es um Gottschalks Haupthaar und darum, wie lange er im Bad braucht. "Ich bin gar nicht so eitel, wie man denkt", versichert er und betont: "Normal gibt's diese Frisur gar nicht." Sie sei fürs Fernsehen gemacht.

Nächste Frage: Sein Verhältnis früher zum CVG? "Gar nicht", sagt Gottschalk. Nur bei den so genannten Social Afternoons seien die beiden Schulen zusammengeführt worden. Er meint: die sonst getrennten MGF-Buben und die Mädchen vom Lyzeum.

Und: Können Sie sich vorstellen, wieder nach Kulmbach zu ziehen? Da weicht er aus. "Für die Nerven ist Kulmbach wirklich gut. Aber was weiß ich, wo mich das Leben hintreibt."

Fragestunde aus - die Nachwuchsjournalisten sind glücklich. Zum Abschluss gibt's ein Selfie mit "Thommy", der schwärmt: "Hier gefällt's mir. " Und die drei Schüler dürfen sich auch ein bisschen wie die Stars fühlen.