Was koche ich heute? Diese Frage ist in diesen Wochen für mich als Hobbygärtnerin leicht zu beantworten: Das, was reif ist!Morgens raus zum Rundgang: Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Rote Bete, Paprika - diese Kombination schreit nach Ofengemüse zum Feierabend. Die ersten Tomaten und ein paar Zweige Basilikum? Es gibt Pasta oder Caprese. Zur Auswahl stehen auch ein schneller bunter Salat mit Radieschen und Gurken, grüne Bohnen Erbsen, Zucchini, Brokkoli, Blumenkohl, Spinat, Kohlrabi ... Reicher Segen für den Kochtopf.

Frischer geht's nicht, gesund und lecker ist das Ganze auch noch, und die Sachen sind schließlich dazu da, gegessen zu werden. Wäre ja dumm, die Früchte unserer Arbeit jetzt nicht zu genießen, oder? Schöner Nebeneffekt: Wir sparen uns etliche Einkaufswege - samt obligatorischer Gesichtsmaske.

Wie in vielen Gemüsegärten wächst in meinem teilweise mehr als ich brauche. Bei der Aussaat wurde der natürliche Schwund durch Mäuse, Schnecken, Larven und - in meinem Fall - auch durch Rehe und Hasen gleich mit eingeplant. Die wissen, was gut ist!

Was tun mit dem Überschuss? Einkochen, fermentieren, einlegen, einfrieren - Wintervorrat ist immer eine gute Idee, macht allerdings extra Arbeit. Oder Sie packen ein hübsches Körbchen voll mit frischer Ernte und schenken es einem lieben Menschen, der es zu schätzen weiß. Statt Blumen oder Süßem als Mitbringsel bei einer Einladung. Oder einfach so, um jemandem eine Freude zu machen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine reiche Ernte und guten Appetit!