Der Motorradfahrer war zwischen Kulmbach und Melkendorf unterwegs. In einer Kurve kam er mit seinem Suzuki-Motorrad ins Schlingern. Eine entgegenkommende Autofahrerin wich dem Motorrad noch aus, doch die Maschine touchierte das Heck des Autos.

Daraufhin wurde der Motorradfahrer an die Leitplanke geschleudert, schrammte dort entlang und rammte mit voller Wucht ein Verkehrsschild. Der Aufprall war so heftig, dass das Schild verbogen und quasi umgedreht wurde.

Motorradfahrer stirbt trotz Reanimation

Der Motorradfahrer trug schwerste Verletzungen davon. Zunächst war er noch ansprechbar, doch bis zum Eintreffen des Notarztes verschlechterte sich seine gesundheitliche Situation dramatisch. Unter laufender Reanimation kam der schwerstverletzte Motorradfahrer in ein Krankenhaus. Trotz aller Bemühungen erlag der Mann noch am Abend seinen Verletzungen.

Die Autofahrerin erlitt einen Schock. Der Schaden an den Fahrzeugen beziffert sich auf ungefähr 10.000 Euro. Die Unfallstelle blieb zunächst gesperrt.

Rätsel gab der Polizei und den Sachverständigen ein Föhn an der Unfallstelle auf. Der Föhn lag direkt neben dem verunglückten Motorrad. Ob dieser Föhn mit dem Unfall in Verbindung steht oder nur zufällig am Straßenrand lag, ist noch völlig unklar.