Schauplatz der ungewöhnlichen Aktion war das Museumspädagogische Zentrum (MuPäZ) im Kulmbacher Mönchshof. Die Medienvertreter sollten den Abend nicht als Arbeitsauftrag verstehen, sondern als kleines Dankeschön für lange, gute Zusammenarbeit, sagte Wilfried Löwinger, der Kreisobmann des BBV. Kreisbäuerin Beate Opel erinnerte daran, dass man derzeit die "Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit" begehe. Das Projekt richtet sich in erster Linie an Schulkinder, denen man vermitteln wolle, dass auch in ihrer engsten Umgebung Lebensmittel erzeugt werden, die gesund sind und, weil lange Transportwege entfallen, die Umwelt deutlich weniger belasten als Importware.

Als Appell an die Verbraucher, sich wieder mehr heimischen Lebensmitteln zuzuwenden und auch einmal in Vergessenheit geratene Köstlichkeiten zu probieren, verstehen die Landwirte ihre Aktion.
Wie man sich das praktisch vorzustellen hat, demonstrierte die Ernährungsfachfrau Edith Wagner. Unter ihrer Anleitung zauberten die BBV-Vorstandsmitglieder Endiviensalat mit Quittendressing, Kürbissuppe, Fleischklößchen mit Ofenkartoffeln und Kräutercreme und Apfel-Vanille-Kompott.

Eine genussvolle Erfahrung - nicht nur für die Gäste, sondern auch für manchen der Landwirte selbst: Eingelegte Löwenzahnknospen und Malvenblüten stehen auch im bäuerlichen Haushalt nicht unbedingt auf dem Speiseplan.