Da kann man schließlich nicht einfach am Heiligen Abend zwischen Frühschoppen und Kindermette los ziehen und irgendeine Krüppelfichte kaufen. Die erste Entscheidung heißt: künstlich oder natürlich?

Da mein unromantisches Herz in der Familie nicht viel zählt, haben wir uns jetzt alljährlich einen stattlichen Vertreter seiner Gattung vom Christbaum-Händler unseres Vertrauens geholt, obgleich ich sicher weiß, dass ein netter, kleiner und nicht nadelnder Plastikbaum, vermutlich schon ein wenig verstaubt, auf unserem Dachboden seiner Wiedererweckung harrt.

Man könnte für solch einen unechten Baum übrigens auch viel Geld ausgeben. Im Internet wird beispielsweise eine künstliche Fraser-Tanne, 137 Zentimeter hoch, für schlappe 110 Euro angeboten. Sie soll dafür aber täuschend echt aussehen.
Fehlt nur noch, dass sie auch nadelt wie echt.

Unser auf einer Plantage nahe Kulmbach gewachsenes Exemplar ist da deutlich günstiger - und riecht zudem noch nach Natur. Also werden wir uns vermutlich wieder für den Nadelbaum entscheiden. Und der kleine Baum-Ersatz muss einfach noch ein weiteres Jahr warten.