• Verkehrsunfall auf der A9 mit einem Lkw am Montagvormittag (23. August 2021)
  • Bergungsarbeiten dauern noch an: Sie gestalten sich schwierig und langwierig
  • Erhebliche Verkehrsbehinderungen bis Montagabend um etwa 20 Uhr

Am Montagmorgen kam es auf der A9 in Richtung Berlin, auf Höhe der Anschlussstelle Himmelkron, zu einem schwerwiegenden und folgeträchtigen Verkehrsunfall im Baustellenbereich. Auf Nachfrage von inFranken.de heißt es, dass der Fahrer des Lkws aus bislang ungeklärter Ursache in eine Baustellenabsicherung gefahren ist. Nach Angaben von NEWS5 riss er zudem auf einer Strecke von rund 200 Metern mehrere Betonpfeiler um.

Update vom 23.08.2021, 17 Uhr: Unfall auf A9 - Bergungsarbeiten schwierig

Gegen 09.00 Uhr fuhr ein 53-jähriger Berufskraftfahrer mit seinem Sattelzug in die Gefahrenstelle ein. Da er seine Geschwindigkeit nicht entsprechend anpasste, fuhr er regelrecht auf die Mittelschutzplanke auf. Das Fahrzeug wurde hierdurch in die Luft katapultiert und kam quer über alle drei Fahrstreifen zum Liegen, wie die Verkehrspolizei Bayreuth mitteilt.

Auch wurde der Unterboden samt Tank aufgerissen. Die gänzlich ausgetretenen Betriebsstoffe liefen großflächig über die Gegenfahrbahn in die Überlaufbecken der Autobahn und weiter in den weißen Main.

Die Fahrbahn musste zunächst komplett gesperrt werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. An dem Sattelzug entstand ein Sachschaden von 80.000 und an den Verkehrseinrichtungen von 20.000 Euro.

Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten gestalteten sich schwierig und langwierig, weswegen es immer noch zu größeren Verkehrsbehinderungen und Stauungen auf der Autobahn und den umliegenden Ausweichstrecken kommt.

Die Fahrbahn wird aktuell sukzessive wieder freigegeben. Ein Abschluss der Arbeiten ist erst für heute um 20.00 Uhr geplant. Die Verkehrsteilnehmer brauchen demnach heute noch Starke nerven. Neben Kräften der Verkehrspolizei Bayreuth sind das Wasserwirtschaftsamt Bayreuth und die Autobahnmeisterei Münchberg mit vor Ort. Unterstützt werden diese durch die örtlichen Feuerwehren und das THW. Gegen den Unfallverursacher wurden Ermittlungen wegen der nicht angepassten Geschwindigkeit und der Gewässerverunreinigung eingeleitet.