Am Abend des Ostersonntags (4. April 2021) ist nach einer Explosion in einer Doppelhaushälfte in Kulmbach ein Feuer ausgebrochen. Ein Familienvater und seine beiden Kinder kamen anschließend ins Krankenhaus, ein Hund der Familie überlebte den Brand nicht.

Wie die Polizei am Montagmorgen berichtet, wollte ein 37 Jahre alter Mann am Sonntagabend noch den Akku seines Akkuschraubers aufladen. "Er und seine Kinder konnten anschließend noch die Explosion des Akkus beobachten, ehe das Feuer sich über einen daneben stehenden Sessel auf das gesamte Erdgeschoss ausbreitete", heißt es im Polizeibericht. 

Familienvater und seine beiden Kinder vorsorglich im Krankenhaus

Alle Bewohner des Doppelhauses in der Alten Forstlahmer Straße konnten das Gebäude zwar frühzeitig verlassen, da der Familienvater und seine beiden Kinder jedoch Rauchgase des Feuers eingeatmet hatten, wurden sie vorsorglich ins Kulmbacher Klinikum gebracht. In der Doppelhaushälfte, in der das Feuer ausgebrochen war, befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes noch zwei Hunde. 

Während ein Vierbeiner rechtzeitig gerettet werden konnte, überlebte der andere Hund die Folgen einer Rauchgasvergiftung nicht. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 100.000 Euro. Als Ursache für die Explosion und den daraus folgenden Brand nehmen die Beamten einen technischen Defekt am Akku an. 

Die Kulmbacher Feuerwehr war mit 40 Mann im Einsatz und konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. So gelang es den Einsatzkräften zu verhindern, dass das Feuer auf die benachbarte Doppelhaushälfte übergreifen konnte.