Ja, ist denn schon wieder Winter?

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So lässt es sich als Frau in dieser Jahreszeit aushalten: Mit dicken Socken und warmer Heizung. Foto: Adobestock
So lässt es sich als Frau in dieser Jahreszeit aushalten: Mit dicken Socken und warmer Heizung. Foto: Adobestock

Es ist doch jedes Jahr das Gleiche, sobald sich der Sommer verabschiedet hat: Während wir Frauen bibbern und frösteln, haben die Männer ihre dicken Pullover noch ganz hinten im Schrank gelagert.

So schön, wie der Herbst optisch auch sein kann mit all seinen bunten Blättern und dem mystischen Nebel, der sich morgens über die Felder legt - meine Lieblingsjahreszeit ist es dennoch nicht. Viel zu ungemütlich und kalt, wie ich finde.

Das bestätigt auch die regelmäßige Frage meines Mannes, was ich denn eigentlich im Winter mache, wenn ich mich im Herbst schon anziehe, wie ein Polarforscher, der auf eine monatelange Expedition aufbricht.

Der hat gut reden. Hat er doch nie kalte Füße oder kalte Hände und geht ohne mit der Wimper zu zucken noch bis in den November rein mit T-Shirt aus dem Haus, welches allenfalls noch mit einem einfachen Sweatshirt bedeckt wird. Allein bei diesem Anblick wachsen mir schon die ersten Frostbeulen.

Dabei ist es gar kein Mythos, dass Frauen schneller frieren, als Männer. Denn gewissermaßen tragen die Herren der Schöpfung immer einen kleinen Ofen mit sich herum. Und zwar in Form von mehr Muskelmasse und dickerer Haut. Ist zwar unfair, aber wiederum eine ganz klare Aufgabenverteilung: Wärme spenden. Inzwischen darf mein Mann nicht nur mir , sondern auch unserem Junior seine wohlige Wärme spenden.

Das Kind fängt nämlich pünktlich zum Herbstanfang auch das Frösteln an, holt sich die dicksten Wollsocken aus seinem Kleiderschrank und liegt seinem Papa ununterbrochen mit der Frage in den Ohren, wann er doch endlich den Kachelofen zum ersten Mal anschürt.

Hach ja , ausnahmsweise mal ganz die Mama!