In Kirchleus stecken die Fußballer in der Luftblase

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Beim Bubblesoccer sieht man die Welt auch mal aus einer anderen Perspektive. Foto: Uschi Prawitz
Beim Bubblesoccer sieht man die Welt auch mal aus einer anderen Perspektive. Foto: Uschi Prawitz
So sehen Sieger aus - das Team von MSC Mainleus City gewinnt das Turnier.
So sehen Sieger aus - das Team von MSC Mainleus City gewinnt das Turnier.
 
Sophie Schmidt (Turbine Göschdoff) steckt in der Luftblase und kann auch bei 30 Grad noch lachen.
Sophie Schmidt (Turbine Göschdoff) steckt in der Luftblase und kann auch bei 30 Grad noch lachen.
 
Manchmal steckt man auch fest. Foto: Uschi Prawitz
Manchmal steckt man auch fest.  Foto: Uschi Prawitz
 
Kleine Abkühlung gefällig? Foto: Uschi Prawitz
Kleine Abkühlung gefällig?  Foto: Uschi Prawitz
 
Aufstehen ist mitunter gar nicht so einfach. Foto: Uschi Prawitz
Aufstehen ist mitunter gar nicht so einfach.  Foto: Uschi Prawitz
 
FC-Vorsitzender Andi Herold ist sich sicher, dass sich Bubbleball etablieren wird. Foto: Uschi Prawitz
FC-Vorsitzender Andi Herold ist sich sicher, dass sich Bubbleball etablieren wird.  Foto: Uschi Prawitz
 

Der FC Kirchleus betritt Neuland und veranstaltet Kulmbachs erstes Bubbleball-Turnier.

Fünf Fußballspieler, die in großen, luftgefüllten Bällen stecken und versuchen, Tore zu schießen - notfalls wird der Gegner umgerempelt: Das ist Bubblesoccer, irgendwie eine Art Rugby-Fußball. Ein Spiel, das an das Aufeinanderprallen von Sumoringern erinnert, nur dass beim Bubbleball die Gegner nicht liegen bleiben, sondern von der Luftblase wieder zurückgeschleudert werden und munter übers Feld purzeln. Sich dann mit eigener Kraft wieder auf die Füße zu stellen, ist gar nicht so einfach und super anstrengend - noch dazu, wenn es draußen um die 30 Grad hat.

Diese Erfahrung machten die fünf Mannschaften, die am Samstag in Kirchleus am ersten Kulmbacher Bubbleball-Turnier teilnahmen. Die Gaudi - im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 40-jährigen Bestehen des FC Kirchleus - kam bei den Zuschauern sehr gut an.


Echt anstrengend

"Es ist anstrengend, und man sieht nicht viel", meinte Sophie Schmidt, die für Turbine Göschdoff in die Luftblase schlüpfte. Gut, dass der Wasserschlauch nicht weit entfernt lag, denn so mancher Spieler nutzte kurze Unterbrechungen im Spielverlauf, um sich eine ausgiebige kalte Dusche zu gönnen.

Der Austragungsmodus: jeder gegen jeden mit Hin- und Rückrunde. Ein Spiel dauerte sechs Minuten, und am Ende spielen die besten zwei Mannschaften um den Turniersieg. "Wir haben im Verein schon oft an Fronleichnam das Menschenkicker-Turnier veranstaltet, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut", sagte FC-Vorsitzender Andi Herold, "und wir sind sicher, dass sich Bubbleball ebenfalls etablieren wird."


Fouls sind unnötig

Teilnehmer wie Zuschauer hatten jedenfalls großen Spaß - so ist auch die Maxime dieses Fun-Sports, bei dem es nicht viele Regeln gibt. Im Prinzip ist fast alles erlaubt - außer, dem Gegner in die Beine zu grätschen. Fouls sind auch gar nicht nötig, denn ohne große Verletzungsgefahr kann man den Gegner durch Anrempeln komplett aus dem Gleichgewicht bringen.

Am 1. Bubbleball-Turnier auf dem idyllisch gelegenen Kirchleuser Sportplatz nahmen fünf gemischte Teams teil. Sie hatten sich dem Anlass entsprechend lustige Namen gegeben.


Gesamtsieg geht an Mainleus City

Im Finale standen sich punktgleich die Teams von MSC Mainleus City und SK Lation gegenüber. Mainleus behielt mit 1:0 die Oberhand und holte den Gesamtsieg. Platz 2 ging somit an SK Lation, gefolgt von Bob Donnich 1, Turbine Göschdoff und 3 Mummus und 2 Lulus.