Wie angekündigt, sind am Montag die Rodungsarbeiten entlang der Staatsstraße zwischen Fölschnitz und Kauerndorf durchgeführt worden. Damit wird die Verbreiterung der Staatsstraße auf einer Länge von 160 Metern vorbereitet. 4,90 Meter ist die Trasse in dem Bereich nur breit, einschließlich Bankett und Entwässerung sollen es künftig 7,10 Meter sein. Da die Böschung natürlich und ohne Stützmauern bleiben soll, sind nun diese vorbereitenden Arbeiten notwendig.

Straße komplett gesperrt

Gegen 7.30 Uhr rückte am Montag eine Bautrupp der Firma Garten & Landschaftsbau Günter Wich aus Grafendobrach an. Auftraggeber der Rodungsarbeiten ist das Staatliche Bauamt Bayreuth.

Laut Projektleiter Oliver Stahlmann sind Rodungen nur von Oktober bis Februar möglich. Für die Dauer der Arbeiten, die gestern abgeschlossen werden sollten, musste die Staatsstraße 2182 zwischen Fölschnitz und Kauerndorf komplett gesperrt werden.

In Kürze wird das Staatliche Bauamt den eigentlichen Straßenbau ausschreiben. Die Behörde plant mit einer Bauzeit von vier bis sechs Wochen und hat das Projekt für das Frühjahr eingetaktet. Dabei wird die Engstelle mit der Betonwand auf einer Länge von 160 Metern beseitigt.

Einstimmige Beschlüsse

Die Böschung wird nur geringfügig Richtung Siedlung verschoben, um das angrenzende Gemeindegrundstück weiter als Zuwegung für die Anwohner nutzen zu können. Der Fahrbahnrand zum Weißen Main und die aktuelle Höhensituation ändern sich nicht.

Durch die Verbreiterung soll in Zukunft ein sichererer Begegnungsverkehr auf der sehr kurvigen und hügeligen Strecke möglich sein. Wie Bürgermeisterin Anita Sack (FW) auf Anfrage mitteilte, habe der Gemeinderat zu dieser Maßnahme einstimmige Beschlüsse gefasst. "Im Oktober wurde die Entschärfung der Engstelle freigegeben. Zusätzlich wurde im November ebenfalls nach einstimmiger Abstimmung die Verwaltung beauftragt, ein Schreiben an das Staatliche Bauamt zu fertigen, in dem zum Ausdruck gebracht wurde, dass ein Vollausbau der Staatsstraße 2182 nicht gewünscht ist."