Hust´, Schnief und Schnäuz

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Als Eltern muss man bei der Gabe von Hustensaft oft tief in die Trickkiste greifen. Symbolfoto: Adobe Stock
Als Eltern muss man bei der Gabe von Hustensaft oft tief in die Trickkiste greifen. Symbolfoto: Adobe Stock

Wenn das Kind hustet und schnieft, kommt man um den Hustensaft nicht herum. Doch was tun, wenn das Kind ihn überaus abscheuchlich findet?

Der Herbst ist da und samt seinen goldbraunen Blättern und dem Schmuddelwetter auch wieder die Erkältungszeit.

Da schwirren sie wieder durch die Lüfte, die Bakterien und Viren. Und ja, es gibt sie tatsächlich doch noch, die Viren, die nichts mit Corona zu tun haben.

Kaum ist der Sommer vorbei und die ersten Tage jenseits der 8 Grad Celsius sind verbucht, kommt der Junior mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit vom Kindergarten nach Hause und wir klopfen beim Doktor an die Tür. Hinaus gehen wir mit einem Rezept für Hustensaft.

Doch diesen in das Kind zu befördern, der seit eh und je nur Wasser trinkt, ist eine Kunst für sich. Da hilft es auch nicht, mit Engelszungen zu erklären, dass der Saft ganz wunderbar nach Erdbeere schmeckt und den Junior schnell wieder gesund macht.

Mit dieser Meinung stehe ich jedoch allein da. Das Kind erklärt mir nämlich unmittelbar nach der ersten Einnahme, dass der Saft "wie ein einziger Stein schmeckt", er ihn niemals wieder trinken wird und wir ihn doch bitte einfach wegschütten mögen.

Das tun wir natürlich nicht, sondern greifen erst einmal in die Eltern-Trickkiste, damit der Saft im Kind und nicht auf dem Pulli, dem Hund oder unserem Mobiliar landet.

Die nächsten Tage gibt es daher im Hause Denk jede Menge kulinarische Köstlichkeiten mit einem Hauch Erdbeergeschmack.