Parteifreunde machen bekanntermaßen die nettesten Komplimente. "Du siehst ja noch wilder aus als früher!" Eine herzliche Umarmung folgt. Grünen-Stadtrat Hans-Dieter Herold drückt den einst verlorenen Sohn Eberhard Bueb, den alle nur "Ebu" nennen. Der 75-Jährige genießt die Willkommensgrüße - Sonnenblumenstrauß inklusive - am Donnerstagabend in der "Feuerwache", wo er über die Grenzen des Wachstums referiert. Das seiner Haare auf Kopf und über der Oberlippe scheint auch im Alter keine zu kennen. Ein Zuhörer feixt, Bueb nähere sich physiognomisch wohl Einstein an.

"Unbequeme Wahrheiten"

Mit astronomischen Relativitätstheorien hat Bueb nichts am Hut, wohl aber mit astronomisch anmutenden Zahlen, die verdeutlichen sollen: So kann es mit dem globalisierten Wirtschaften nicht weitergehen, soll uns der Planet nicht um die Ohren fliegen.