Dass Gottschalk in Kulmbach ein Heimspiel hat, ist sowieso klar. Viele im Publikum kennen ihn persönlich, sind mit ihm aufgewachsen oder einfach stolz, dass ihr "Thommy" sich stets zu seiner oberfränkischen Heimat bekennt. Aber er feiert auch einen Heimsieg - denn sein zweistündiges Bühnenprogramm kommt richtig gut an.

Beschwingt meint Bettina Stammberger, deren Vater und OB Erich Stammberger der Stadthalle seinen Namen gegeben hat: "Willkommen in meinem Haus." Sie kennt auch "Thommys" Klavierlehrerin, ihre Tante Noll-Backer, die immer erzählt habe, "dass er grottenschlecht Klavier gespielt hat". Und Trude Beyer sagt begeistert: "Leicht und locker, er er ist ganz der Alte geblieben."

Thorsten Olbrich (36), der mit "Onkel Thommy " auf dem Bildschirm aufgewachsen ist, findet den Abend "absolut geil, eine Wucht, ihn live zu sehen". Sein Kumpel Jan Oetter (34) meint auch, "dass er die Erwartungen noch übertroffen hat", und will auch beim zweiten Auftritt am MGF dabeisein.

"Großer des Showgeschäfts"
"Es war höchst amüsant", sagt Landrat Klaus Peter Söllner. "Mir imponiert seine Leichtigkeit und sensationelle Schlagfertigkeit.Er ist ein hervorragender Botschafter der Region." Für 2. Bürgermeister Stefan Schaffranek steht fest: "Man hat deutlich gemerkt, dass er einer der ganz Großen des Showgeschäfts ist." Besonders hätten ihn "seine Erzählungen vom Kulmbach seiner Jugend berührt".