Die "Alte Feuerwache" in Kulmbach steht vor dem endgültigen Aus. Das traditionsreiche Restaurant blickt auf bewegte Monate zurück.
Am Dienstag (30. Dezember 2025) hatte die "Alte Feuerwache" in Kulmbach zum letzten Mal ihre Türen geöffnet. Zum Jahresende musste das traditionsreiche Restaurant in der Grabenstraße 4 nun endgültig schließen.
Bereits im Oktober dieses Jahres hatten die Betreiber einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Bayreuth gestellt. "Ob eine dauerhafte Lösung möglich ist, werden die nächsten Wochen zeigen" teilte Insolvenzverwalter Peter Roeger von der Pluta Rechtsanwalts GmbH in diesem Zuge mit. Schon damals räumte Roeger allerdings ein, dass "die Rahmenbedingungen sicherlich nicht einfach" seien.
"Alte Feuerwache" in Kulmbach geschlossen - Kultlokal "kann nicht mehr wirtschaftlich weitergeführt werden"
Obwohl der Betrieb seither unverändert weiterlief, war deshalb lange Zeit unklar, ob und wie es in Zukunft mit der "Alten Feuerwache" weitergeht. Kurz vor dem Jahreswechsel ist die Schließung jetzt beschlossene Sache. Wie ein Sprecher der Insolvenzrechtskanzlei Pluta am Dienstag (30. Dezember 2025) auf Nachfrage von inFranken.de erklärt, habe das Restaurant im Herzen der Kulmbacher Innenstadt letzten Endes nicht mehr gerettet werden können.
"Aufgrund der aktuellen Situation, kann das Restaurant einfach nicht mehr wirtschaftlich weitergeführt werden", berichtet der Sprecher der Insolvenzrechtskanzlei gegenüber inFranken.de. Nach Angaben der Kanzlei hatte das veränderte Kundenverhalten und die konjunkturelle Lage in den vergangenen Monaten zu rückläufigen Umsätzen geführt, während die Kosten weiterhin hoch geblieben seien.
Die daraus resultierenden Liquiditätsschwierigkeiten haben die Betreiber der "Alten Feuerwache" demnach schließlich zur Insolvenzanmeldung gezwungen.
Glücklose Suche nach Investoren oder neuen Betreibern
Auch die Arbeit des Insolvenzverwalters und die händeringende Suche nach Investoren oder neuen Betreibern habe nicht den erhofften Erfolg gebracht. "Trotz starker Bemühungen haben wir niemanden gefunden, der den Betrieb in seiner jetzigen Form übernehmen wollte", so der Sprecher.
Die Schließung sei deshalb letzten Endes unumgänglich gewesen. Auch die 13 Beschäftigten müssen sich demnach ab 1. Januar 2026 einen neuen Job suchen. Ob und wie es mit dem Restaurant in Zukunft weitergeht, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.