Bei "Knallhart Oma" mit Alexander Herrmann stellen neun Großmütter aus Oberfranken ihre Familienrezepte vor. Oma Rita war zunächst skeptisch. TV-Premiere ist am Freitag.
Der 54 Jahre alte Spitzenkoch Alexander Herrmann und die 28 Jahre alte Küchenchefin Sandra Hofer haben neun Großmütter aus Oberfranken für ein neues Konzept in ihrem Bistro "oma & enkel" ausgewählt. Zunächst stellen sie zu Hause ihre eigenen Familienrezepte vor. Später bringen sie die Gerichte ins Bistro. Laut der Kommunikationsagentur Die Schneiderei entstand daraus das Format "Knallhart Oma - die ehrlichsten Traditionsgerichte unserer Großmütter".
Den Start macht Oma Rita aus der Gemeinde Berg im Landkreis Hof. Ihr fränkisches Lieblings- und Traditionsgericht - Stockfisch mit Kräutersoße, Klees (Klöße) und Salat - ist bereits in der Speisekarte integriert. Das Gericht jeder Oma erhält hier für mehrere Wochen einen Platz. Die Premiere bei TVO (Kabel), um 19.30 Uhr, und auf Franken Plus (Satellit), um 19.30 Uhr, findet am Freitag (27. März 2026) statt. "Knallhart Oma" wird auch auf Social Media begleitet.
"Ob das was wird": Spitzenkoch Alexander Herrmann und Oma in einer Küche
"Ich hab gedacht, ob das was wird", sagt Oma Rita in einem Instagram-Video von TV Oberfranken. "Ich meine, das sind ja Profis, aber es ist meine Küche." Doch Alexander Herrmann will sich zurückhalten: "Also ich würde mich nicht trauen, in der Küche irgendwas gegen die Rita zu sagen." Im Mittelpunkt des Formats steht demnach der Respekt für die teilnehmenden Omas, die nicht in Konkurrenz treten, sondern als Hüterinnen von Traditionen und familiärem Zusammenhalt gewürdigt werden.
"Mit dem neuen Konzept stellen Herrmann und Hofer jene Frauen in den Vordergrund, die Familien zusammenbringen, Traditionen bewahren und mit Herzblut und Authentizität Heimatküche verkörpern", lautet die Beschreibung in der Pressemitteilung. "So sollen insbesondere über viele Jahre weitergegebene Familienrezepte und der Anspruch an eine kompromisslos ehrliche und frische Küche erhalten und gewürdigt werden."
Jede der neun teilnehmenden Omas wird am ersten Abend, an dem ihr Gericht im Bistro angeboten wird, mit ihrer ganzen Familie an einem Ehrenplatz feiern dürfen. Für ihren Einsatz erhalten die Frauen eine individuelle Urkunde, eine Trophäe, eine "Knallhart Oma"-Schürze und einen Platz auf der "Oma-Wall-of-Fame". Zusätzlich ist ein Kochbuch mit gesammelten und ausgewählten Oma-Rezepten geplant. Derweil arbeitet Alexander Herrmanns Sohn Paul an seiner eigenen Karriere als Profi-Koch. Sein Vater teilte kürzlich eine "peinliche" Anekdote aus der gemeinsamen Vergangenheit mit der Öffentlichkeit. Und auch von Herrmann selbst gibt es Neuigkeiten: Er darf bei "Grill den Henssler" dauerhaft am Jurytisch Platz nehmen.
"Ohne Eingriff": Profis überlassen Omas die Küchenherrschaft
"Authentischer geht's gar nicht - wir gehen zu den Frauen nach Hause, sie öffnen ihre Türen, ihr Herz und ihre Seele", so Alexander Herrmann zu dem neuen Format. "Entscheidend ist dabei, dass wir die Rezepte genauso lassen, wie die Omas sie uns präsentieren. Ohne Eingriff vom Michelin-Koch oder der professionellen Gastronomin. Nur so werden wir dem Namen des Formats 'Knallhart Oma' und vor allem den Menschen dahinter gerecht."
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
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