Beispielsweise dort, wo die Heinrich-von-Stephan-Straße gegenüber des Fritz-Hintereingangs in die EKU-Straße mündet.

Lang muss man sich hier gedulden, bis die Ampel am Fußgängerübergang auf Grün schaltet. Von einer Grünphase kann aber auch dann nicht die Rede sein. Es sind nur wenige Sekunden, die selbst Leuten, die gut zu Fuß sind, kaum ausreichen, um vor der nächsten Rotphase zumindest die rettenden Verkehrsinsel in der Fahrbahnmitte zu erreichen.

Nicht nur die Ampel, auch die Gesichtsfarbe so manches Passanten nimmt da in rasantem Tempo eine rötliche Farbe an. Ist die Straße nach bestandener zweiter Geduldsprobe endlich ganz gequert, die Verärgerung wieder verflogen, so schüttelt der Fußgänger, der stadtauswärts unterwegs ist, schon wenige Meter weiter erneut den Kopf.
Denn wer hinter der EKU-Unterführung zur Fußgängerampel an der Negeleinstraße kommt, hat - anders als bei der Fritz-Kreuzung - beim Queren alle Zeit der Welt. Eine gefühlte Ewigkeit steht die Ampel dort auf Grün - in einer Straße, in der die Fußgängerampel ja eigentlich ausgedient hat. Denn die Negeleinstraße ist eine Anliegerstraße, in die sich kaum noch ein Auto verirrt.