Der Januar ist fast vorbei. Gar nicht mehr lange, und die ersten Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse kündigen das Frühjahr an. Für jeden Hobbygärtner einer der schönsten Momente im Jahr: Jetzt geht's wieder raus in den Garten, in dem schon bald wieder die schönsten Blumen blühen und die leckersten Gemüse wachsen.

Wer einen Garten anlegt, lernt früher oder später eine wichtige Lektion: Er wird niemals fertig sein!

Freilich startet man mit Plänen, die man nach und nach umsetzt. Doch währenddessen entstehen immer wieder neue Ideen, und aus diesen wachsen neue Projekte. Je größer das Grundstück, desto mehr. Das ist nicht schlimm - ganz im Gegenteil. Nur muss man halt wissen, worauf man sich einlässt.

Während ein Teich, eine Terrasse und eine Kräuterschnecke irgendwann eine feste Größe haben und sich nur noch in Details verändern, ist das bei Blumen- und Gemüsebeeten etwas ganz anderes. Die wachsen gerne mit - proportional zur Pflanzleidenschaft ihres Besitzers.

Stopp! Bevor wir unsere hochfliegenden Pläne umsetzen, sollten wir uns etwas Wichtiges überlegen: Wie viel Zeit wollen wir mit dem Hegen und Pflegen unserer Pflanzen verbringen? Ein Garten macht nämlich neben Freude auch Arbeit. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Clever ist es deshalb, erst einmal klein anzufangen und nach und nach die Folgeprojekte in Angriff zu nehmen. Gute Planung erspart dabei manchen Frust. Diese Zeit sollte also auch der Ungeduldigste investieren.

Viele Tipps, Ideen, gelungene Beispiele und Anleitungen für Nachahmer gibt es in unserer neuen BR-Gartenserie. Und dass das Ganze ohnehin nie ganz fertig sein wird? Das ist Teil des Vergnügens.

Mehr Tipps für Gartenfans, Blumenliebhaber, Selbermacher, Tüftler und Selbstversorger finden Sie regelmäßig auf unserer Facebook-Seite "Die Traumgarten AG".