Durch den Schachteinsturz im Dezember 2011 hat der FC Kupferberg seinen Trainingsplatz sowie die Kleinspielfelder rechts der Wirsberger Straße wohl für immer verloren.
Das Bergamt Bayreuth hat daraufhin das gesamte Gelände für 30 Jahre gesperrt, da sich bis zu 14 weitere Schächte auf dem Areal befinden und ein Einbrechen der nur provisorisch verschlossenen Öffnungen nicht ausgeschlossen werden kann. "Der Leidtragende ist der Fußballverein, denn die Plätze sind für unseren Verein verloren", sagt der stellvertretende FCK-Vorsitzende Stefan Kollerer, der nach dem Rücktritt der Vorsitzenden

600 000 Euro

Ursula Weidemann im Frühjahr die Amtsgeschäfte bis zu den turnusmäßigen Neuwahlen im Juli 2014 führt.

Der FC Kupferberg hat nun ehrgeizige Pläne und möchte den Rasenplatz links der Wirsberger Straße in ein Kunstrasenspielfeld umbauen. Bei der Hauptversammlung im Juli hat der Vorstand dafür grünes Licht bekommen, doch hat das Vorhaben mit einem Kostenvoranschlag von 600 000 Euro - plus Flutlichtanlage - eine nicht unerhebliche Dimension.
Bei einem Gespräch im FC-Sportheim erläuterten Stefan Kollerer, Kassier und Fußballabteilungsleiter Alfred Kolenda (beide UKW), Stadtrat Volker Matysiak und die Landtagsabgeordnete Inge Aures (beide SPD) zusammen mit Lothar Seyfferth (CSU) vom Bayerischen Landessportverband die Möglichkeiten einer Förderung des Projektes durch den BLSV.

"Brauchen Unterstützung

"Wir wollen den Kunstrasenplatz jetzt - auch mit Hilfe der Stadt Kupferberg - angehen und brauchen dafür massive politische Unterstützung", betonte Kollerer.
Kunstrasen könne das ganze Jahr bespielt werden und brächte auch große Attraktivität für den FC mit sich, da der Platz bestimmt im Winter von umliegenden Vereinen für Vorbereitungs- und Freundschaftsspiele genutzt würde. Der stellvertretende Vorsitzende ließ nicht außen vor, dass das für den FC Kupferberg auch zusätzliche Einnahmen bringen würde.
Lothar Seyfferth riet dem FC, beim Landessportverband den Platzbau mit Beleuchtung zu beantragen, um die Förderung und die zeitliche Abfolge abzuklopfen. Zudem sollten Zuschussmöglichkeiten - wie etwa eine Förderung durch die Oberfrankenstiftung - abgeprüft werden. MdL Inge Aures sagte ebenfalls ihre Unterstützung zu