Thomas Gottschalk bringt man immer mit dem Galgenberg in Verbindung. Dort steht das Elternhaus des berühmten Kulmbachers, das die Familie neu gebaut und 1957 bezogen hat. Es trägt sogar einen Namen: Haus der sieben Eichen, die fast alle heute noch stehen.

Aber wo hat er vorher gewohnt? Wo hat er seine Kindheit verbracht, die ersten sieben Jahre? Darauf gab er unlängst selbst eine Antwort - bei seinem Auftritt in der Kulmbacher Stadthalle: in der Sutte 11. Das Gebäude (rechts neben dem Flachbau) kann man von der Stadthalle aus gut sehen. "So erinnere ich mich", sagt Thomas Gottschalk zu unserer Aufnahme von der Kreuzung Sutte/Webergasse, die Anfang der sechziger Jahre entstanden ist.

Seither hat sich der Straßenzug erheblich verändert. Das hier dominierende Eckhaus ist abgerissen. Den Flachbau rechts daneben kennen alle Heim- und Handwerker - bei der Eisenwarenhandlung Haberstumpf (heute gegenüber im Bauklotz Winkler) hat jeder einmal Werkzeug, Schrauben oder Nägel, nach Gramm abgewogen, gekauft. Das Haus, wo der TV-Star in den ersten sieben Lebensjahren gewohnt hat, steht wie eine feste Burg.