Inzwischen gibt es jede Menge Alternativen zum guten alten Bargeld. Die EC-Karte hat schon längst Supermärkte, Restaurants und Tankstellen erobert. Ja sogar beim Bäcker kann man seine "Laabla" inzwischen mit der Plastikkarte bezahlen.

Selbst mit seinem Handy hat man die Möglichkeit den Wocheneinkauf zu begleichen. Bargeld braucht man heutzutage tatsächlich immer weniger.

Dies hat seine Vor- und Nachteile, finde ich. Zum einen spart man sich an der Kasse das lästige Suchen nach Münzen, bei welchem man meist schon den ungeduldigen Blick des Hintermanns im Nacken spürt, zum anderen kann man aber auch schnell den Überblick über seine Ausgaben verlieren.

Die jedoch härteste Währung gibt es derzeit nur hier in Kulmbach. Pünktlich zur Bierwoche wird damit gedealt, gefeilscht und gehandelt, was das Zeug hält.

Es ist nur ein Stück bunt bedruckte Pappe - allerdings von unschätzbarem Wert. Wer die meisten davon besitzt, ist der King in der Runde und wird neidvoll angestarrt. Die Rede ist von der heiligen Biermarke. Mit ihr bekommst du schlicht alles, was du willst, wenn du damit gekonnt hantierst. Selbst der unbeliebteste Grummel hat während der Bierwoche urplötzlich ganz viele Freunde - sofern er Biermarken besitzt.

Letztendlich bekommt man dafür halt am Ausschank seine "Mooß Bier".

Die man durchaus aber auch mit dem guten alten Bargeld bezahlen könnte. Wenn es denn was wert wäre.