Wer kennt sie nicht, die Werbesprüche von früher, die sich bis heute in unser Gedächtnis gebrannt haben. Einige vermissen wir sehr , wie die lustige Klementine und ihr Ariel. Andere jedoch würden heutzutage keiner Qualitätskontrolle standhalten, weil sie nicht mehr zeitgemäß sind.
Es gab Zeiten in unser aller Leben, da war die Wahl aus dem Angebot der großen Tafel des Eisherstellers oder welche Süßigkeiten in die bunte Tüte kommen die wichtigste Entscheidung, die wir am Tag treffen mussten.
Hilfreich waren da die guten alten Werbesprüche, wenngleich viele davon die Qualitätskontrolle heutzutage höchstwahrscheinlich nicht mehr bestehen würden. Oder glauben Sie, dass Ed von Schleck auf der gleichnamigen Eispackung noch Werbesprüche wie "Wer schiebt, hat mehr vom schlecken" oder "Lieber gut geleckt als nicht geschleckt" klopfen dürfte?
In Erinnerung bleiben die Werbeslogans von Früher dennoch und viele könnte man runterrasseln, auch wenn man nachts um vier aus dem Schlaf geweckt wird. Oder denkt man beim Erdbeerjoghurt nicht etwa automatisch an die wohlklingende Melodie und das Weekendfeeling? Haben Sie schon mal eine Dose Erbsen geöffnet ohne an den famosen Frischequell zu denken? Fragen sie sich nicht auch regelmäßig, ob ihre Waschmaschine mit Calgon ein längeres Leben führen könnte? Viele Konzerne wissen von der Wirkungsweise ihrer Slogans, die teilweise Generationen überdauern und ändern diese auch nicht. Mir schmeckt zum Beispiel schon seit meiner Kindheit die "längste Praline der Welt" und viele Kinder der 90er-Jahre antworten auf die Frage "Ist der neu?" automatisch mit "Nein, mit Perwoll gewaschen!". Auch wenn viele Werbeslogans (teils zurecht!) der Political Correctness zum Opfer gefallen sind, haben sie sich in unser Gedächtnis gebrannt und wir denken oft mit einem Schmunzeln an das HB-Männchen zurück.
Ist das nun gut, besser oder Paulaner?