Noch zehn Tage bis Heiligabend. Wenn jetzt noch Weihnachtsgeschenke fehlen, sollte man so langsam in die Puschen kommen. Und wie jedes Jahr gibt es die gleiche Grundsatzdiskussion: Den kleinen Einzelhändler in der Stadt unterstützen oder sich das Paket von einem Onlineshop bequem nach Hause liefern lassen.

Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich viel lieber in die Geschäfte vor Ort gehe - egal ob kurz vor Weihnachten oder unter dem Jahr. Was ich gerne mache, ich informiere mich im Internet über Geschenkmöglichkeiten.

Doch da kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten: Abends klaue ich mir kurz den Laptop, der von der halben Familie genutzt wird, und durchstöbere das Internet nach Ideen, die ich das ganze Jahr über gesammelt habe. Dank der Onlineshops weiß ich jetzt, was ich will, und kann im Weihnachtstrubel gezielt Geschenke kaufen gehen. So macht es Spaß und es geht nicht viel Zeit verloren.

Wäre da nicht das liebe Internet, das die geheimen Geschenkideen einfach so raus posaunt und das natürlich - wie soll es anders sein - an den Beschenkten. Auf jeder Internetseite, egal ob Google, Amazon oder auf Facebook, erscheinen plötzlich mysteriöse Werbebanner mit genau der Uhr, die eigentlich als Überraschung unter dem Weihnachtsbaum liegen sollte.

Und natürlich genau dann, wenn der Beschenkte vor dem Bildschirm sitzt. Vielen Dank Internet, jetzt geht die ganze Grübelei wieder von vorne los - aber diesesmal ohne dich.