Große Lobesreden auf seine Person sind eigentlich nicht nach seinem Geschmack, doch anlässlich seiner offiziellen Verabschiedung aus den Diensten des Klinikums musste sich Ulf-Joachim Vollmer, langjähriger Chef der Labormedizin und der Nuklearmedizin, doch zumindest einmal ausgiebig loben lassen - für 34 Jahre in den Diensten des Krankenhauses.

Mit Freude zur Arbeit


Im Namen des Zweckverbands dankte dessen Vorsitzender, Landrat Klaus Peter Söllner, dem Mediziner, "dem wir unglaublich viel zu verdanken haben". Keineswegs selbstverständlich sei es, dass Vollmer über sein eigentliches Ruhestandsalter hinaus noch vier weitere Jahre in Teilzeit als leitender Laborarzt zur Verfügung stand, bis mit Bernhard Steinbrückner ein Nachfolger gefunden wurde. Mit 69 Jahren darf Vollmer nun endlich in den Ruhestand gehen. "Ich habe meine Arbeit genossen und bin jeden Tag gern ins Klinikum gegangen", sagte er.

Dass er 1978 von Wuppertal nach Kulmbach wechselte, sei einem glücklichen Zufall zu verdanken, erzählt er: Als Assistent in einer Großpraxis habe er damals Kontakt zum Patienten vermisst. Das Angebot aus Kulmbach, Labor- und Nuklearmedizin in einer Stelle zu verbinden, gefiel Vollmer.

Erfolge sind Teamleistung


Den Wechsel nach Oberfranken habe er nie bereut, und er sei glücklich, dass er ein Stück der Geschichte des Klinikums mitschreiben durfte. Die erzielten Erfolge seien nicht allein sein Verdienst, sondern eine Teamleistung. Deshalb dankte er allen Kollegen, Mitarbeitern, Geschäftsführung und Zweckverband für das gute Miteinander.

"Geistreich, witzig, kollegial - so beschrieb Alfred Düring, Vollmers Nachfolger im Fachbereich Nuklearmedizin, seinen Kollegen: "Ich durfte sehr viel lernen."