Rund 300 dürften es gewesen sein, die sich für den bunten Mix aus Musik, Talk und Politik interessierten.


Das 15. "Vorstellungsgespräch"

Natürlich stand ein Mann an diesem Nachmittag im Mittelpunkt: Günther Stenglein. Der präsentierte zum 15. Mal seine Vorstellungen vom Bürgermeister-Amt, nahm einen Rundumschlag vor von den Kleinsten (Kita- und Krippenplätze) über die Jugend (Sicherung des Schulstandorts) und junge Familien bis hin zum Wirtschaftsstandort und den Senioren.

Zum ehemaligen Spinnerei-Gelände erklärte er, dass sich ein Projektentwicklungsausschuss mit dem Kauf, der Nutzung und der Gewinnung von Fördergeldern befasse.
Ziel sei es, auf dem brach liegenden Areal Wohnen und Gewerbe zu ermöglichen, Grünflächen anzulegen und vielleicht noch eine Kurzzeitpflege-Station anzusiedeln.

Ebenfalls ein wichtiger Punkt für Stenglein sind die 125 Vereine im Gemeindegebiet. "Die gehören gefördert und unterstützt - auch wegen ihrer Jugendarbeit."

Unterstützung von Ministern, "die zwei Stunden nach ihrem Besuch nicht mal mehr wissen, wie der Kandidat heißt"? Die braucht Günther Stenglein dagegen sicher nicht, erklärte der Moderator des Nachmittags, Rainer Ludwig. Denn mit dem Kreisvorsitzenden der Freien Wähler, Landrat Klaus Peter Söllner, habe man "ein politisches Kraftbündel" vor Ort.

Und der FW-Kreisvorsitzende hielt seine Rede mit Inbrunst, lobte zu Beginn den fairen Wahlkampf der "drei respektablen Kandidaten". Er bat zugleich darum, auch nach der Entscheidung am 10. April gut miteinander weiterzuarbeiten.

Mainleus hat nach Söllners Worten eine großartige Entwicklung genommen. Diese Erfolgsgeschichte könne Günther Stenglein als Bürgermeister fortsetzen. Als Geschäftsführer zweier Unternehmen habe er seine Qualifikation dafür bereits bewiesen.

Für die musikalische Umrahmung sorgten die Patersbergcombo sowie Sänger und Komponist Udo Langer - ein langjähriger Weggefährte Stengleins.