Am Wochenende wäre das Altstadtfest in Kulmbach gewesen. Dieses wurde jedoch aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Dennoch hatte die Polizei Kulmbach viel zu tun.
Polizei Kulmbach fesselt 15-jährigen Jugendlichen: An diesem Wochenende (2. bis 4. Juli 2021) wäre Altstadtfest in Kulmbach gewesen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde dieses jedoch abgesagt. Die Polizei Kulmbach rechnete trotzdem mit vielen Menschen in der Oberen Stadt - und hatte gerade in der zweiten Hälfte der Nacht einiges zu tun.
Wegen des schlechten Wetters waren am Freitagabend (02.07.2021) zunächst deutlich weniger Menschen in der Oberen Stadt wie an den Wochenenden zuvor. Die Polizei Kulmbach musste nur wenige Gruppen ermahnen, sich an die Corona-Regeln zu halten. Nach Angaben der Polizei Kulmbach musste nur ein Mann vom Platz verwiesen werden, der sich nach mehrmaligen Ermahnungen immer noch nicht an das Alkoholverbot in der Innenstadt gehalten hatte.
15-Jähriger beleidigt und bespuckt Kulmbacher Polizei - diese muss ihn fesseln
Zudem nahm die Polizei Kulmbach einen 14-jährigen Jugendlichen in Gewahrsam, der sich bereits am Wochenende zuvor auffällig verhalten hatte. Die Polizei brachte ihn nach Hause. Der Großteil der anwesenden, überwiegend jungen Personen verhielt sich aus Sicht der Polizei jedoch vorbildlich und zeigte in zahlreichen Gesprächen auch Verständnis für die Maßnahmen.
In der zweiten Hälfte der Nacht musste die Polizei Kulmbach dann härter zugreifen. Ein 15-jähriger Jugendlicher aus dem westlichen Kulmbacher Landkreis mischte sich zunächst als Unbeteiligter in ein Gespräch der Polizei ein. Daraus entstand eine Diskussion und der junge Mann beleidigte einen Polizisten. Der 15-Jährige verweigerte, seine Personalien anzugeben und wollte davonlaufen.
Die Polizisten waren damit nicht einverstanden. Sie nahmen den 15-Jährigen fest. Dieser war deutlich alkoholisiert und wehrte sich. Die Polizei brachte ihn zu Boden und fesselte ihn. Hierbei beleidigte er den Polizisten erneut und spuckte einem Polizisten ins Gesicht.
Die Polizei nahm den Jugendlichen in Gewahrsam. "Nach einem mehrstündigen Aufenthalt im Jugendarrestraum der PI Kulmbach, stellte der halbstarke Störenfried seine mangelhafte Lernfähigkeit abermals unter Beweis, als er auch im Beisein seiner zwischenzeitlich verständigten Mutter sein aggressives und respektloses Verhalten nicht abstellen wollte", heißt es abschließend im Polizeibericht. Nur haarscharf entging er einem erneuten Besuch der Kellerräume des Dienststellengebäudes.
Vorschaubild: © Bayerische Polizei (Symbolfoto)