Wo können Kinder mit allen Sinnen mehr über Lebensmittel lernen und aktiver sein als auf einem Bauernhof? Der Besuch steckte voller Abenteuer und Überraschungen. Woher kommt die Milch? Wie wächst Getreide? Und wie fühlen sich Kälber und Kühe an?

Ob Kühe, Kälber, Katzen oder Hühner, Gräser und Gewächse für die Nahrungsmittelherstellung oder Landmaschinen - "einfach cool", bringt es der Erstklässler Tim auf den Punkt, der sich auf dem Mähdrescher besonders wohl fühlte.

Die Zwillinge Lilli und Marlen waren angetan von den Kälbern die sich streicheln ließen, während Klassenkameradinnen die jungen Tiere mit der Milchflasche fütterten.


Kreisbäuerin Rosa Zehnter, die zusammen mit ihrem Ehemann Gerd und den Kindern den Hof bewirtschaftet, informierte zusammen mit ihrer Tochter Lena über die verschiedenen Gräser und Pflanzen und darüber, woher die Milch und das Brot kommen. Lena hatte ein Tablett mit Käse, Joghurt, Butter und Trinkmilch vorbreitet um zu zeigen, was alles aus Milch produziert wird.

Eier frisch aus dem Stall

An einer anderen Stelle des großen Bauernhofs ließt Sohn Benedikt die Kinder in den Hühnerstall. Dort fanden sie tatsächlich zwei frisch gelegte Eier heraus. "Was wird aus den Eiern gemacht?", fragte Benedikt Zehnter die aufmerksamen Schüler. Wie aus der Pistole kamen die Antworten: Spiegeleier, Rühreier und Pfannkuchen.
Der vom Bayerischen Bauernverband (BBV) initiierte "Kindertag auf dem Bauernhof" war ein tolles Erlebnis für die Schüler der Grundschule Stockheim.

Unter dem Motto "Wo wächst mein Mittagessen?" drehte sich beim Kindertag alles um die Frage, wie Kartoffeln, Fleisch, Gemüse und Pfannkuchen auf den Teller kommen. Dahinter steht das Ziel, Kindern die Lebensmittelerzeugung und die Verarbeitung der Produkte auf anschauliche Weise zu vermitteln. Sie konnten das Leben auf dem Hof spielerisch entdecken.

Schulleiterin Astrid Kestel, die selbst mit ihrer Klasse 4a ebenfalls am Hof der Zehnters in Haig war, dankte auch den anderen landwirtschaftlichen Betrieben, wie der Familie Erwin und Ute Schwarz in Burggrub und der Familie Gottfried Weißerth in Neukenroth, die Höfe und Ställe öffneten, um den Kindern ein paar lehr- und ereignisreiche Stunden auf dem Bauernhof zu schenken.