Oben am Himmel ist ganz schön was los: Die Sterne hatten von oben herab den Weihnachtvorbereitungen auf der Erde zugeschaut, wie die Menschen die Häuser und Straßen beleuchten. Deshalb wollen sie in der Weihnachtsnacht den Himmel und die Erde mit wunderschöner Musik überraschen. Sie entschließen sich zu einem "Konzert am Himmelzelt" - und das ist so schön, dass der Mond meint, man könne damit glatt "Der Himmel sucht den Superstar" gewinnen.
Die Sterne und ihr Dirigent Konrad beschließen: "Das machen wir jetzt alle Jahre wieder!"
Nun brachte die Schulspielgruppe - unterstützt von den Flötenkindern - das zauberhafte kleine Adventsmusical "Konzert am Himmelszelt" von Richard Horn und Hans-Jürgen Netz zum Klingen. Unter der Regie von Schulleiter Ulrich Weiß tummelten sich jede Menge gelbe, blaue, rote und grüne Sterne mit ihrem Dirigenten Konrad, der den Taktstock schwang, keine leichte Aufgabe; hatte er doch alle Hände voll zu tun, um seine Sternenschar im Zaun zu halten. Zum Probenbeginn war nur eine Gruppe pünktlich. Die blauen Sterne standen im Stau auf den Himmelautobahnen, dem größten Stern war immer schlecht und der kleinste musste ganz dringend aufs Klo. Die roten Sterne flitzten dagegen überall rum und fanden nicht zur Bühne. Dann aber waren sie alle da. Die Probe konnte beginnen; sehr zur Freude der Zuschauer, die ein wunderschönes Spiel voller Heiterkeit und Humor mit viel Musik, Gesang und auch durchaus frechen Sprüchen erlebten - und das alles vor einer stimmungsvollen Bühnenkulisse.
Die Weihnachtsfeier unter dem Motto "Waldweihnacht" hatte zuvor in der Pfarrkirche St. Josef Wilhelmsthal ihren Beginn gefunden. Dort gestalteten die Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrkräften sowie Pfarrer Sven Raube eine kleine Andacht mit stimmungsvollen Gedanken und Weihnachtsliedern - wie unter anderem "Menschen auf dem Weg durch die dunkle Nacht". "Auch damals - vor über 2000 Jahren - machten sich", so der Pfarrer, "Maria und Josef auf den Weg in die Nacht". Wie es ihnen dabei in Bethlehem erging, trugen einige Kinder in der Weihnachtsgeschichte vor. Die Jungen und Mädchen machten sich auch Gedanken, wie dieser Ort Bethlehem aussehen müsste: "Bethlehem ist da, wo ich spüre, dass mich jemand gern hat", "Bethlehem ist da, wo mich keiner auslacht", "Betlehem ist da, wo es nicht wichtig ist, wie ich aussehe" oder "Bethlehem ist da, wo ich keine Angst zu haben brauche." Den Orgelpart hatte Hans Pittroff inne. Dann gings in einem Zug zum zweiten Teil in die Turnhalle - zum Musical.


Weihnachtsbasar


Der Weihnachtsbasar mit vielen schönen Basteleien ist nach wie vor in der Schule aufgebaut. Noch bis zu den Weihnachtsferien können die tollen Geschenkideen überwiegend aus Naturmaterialien an den Schultagen bis zum 22. Dezember von 13 bis 16.30 Uhr günstig erworben werden. Der Erlös geht an die Stiftung für krebskranke Kinder in Coburg. hs