Der 18. Run of Hope, "Lauf der Hoffnung", des gemeinnützigen Vereins "Gemeinsam gegen Krebs" findet dieses Jahr coronabedingt als virtueller Lauf statt. Jeder Teilnehmer bestimmt für sich, wann er laufen und welche Strecke er laufen will. Die Anmeldefrist war bis 2. September festgesetzt.

Hocherfreut zeigte sich das Organisationsteam um die Erste Vorsitzende, Martina Stauch, Wolfgang Beiergrößlein (Zweiter Vorsitzender) und Günter Landgrafe (Dritter Vorsitzender) über mehr als 500 Anmeldungen für den virtuellen Lauf der noch bis zum 20. September von jedem Teilnehmer individuell durchgeführt werden kann. Für alle Läufe müssen die Corona-Hygienebedingungen eingehalten werden.

Um an die große Benefizveranstaltung zu erinnern, die bisher seit 17 Jahren mit großen Rahmenprogramm auf dem LGS-Park und der Seebühne stattgefunden hat, trafen sich das Organisationsteam des Vereins, die Sportgruppen und die Schirmherren am LGS-Gelände. Sie zogen Bilanz über die wegen der Corona-Pandemie erschwerte Organisation. "Hoffentlich bleibt dies der einzige virtuelle Lauf in der Vereinsgeschichte", so Dritter Vorsitzender Günter Landgrafe bei der Begrüßung.

"Es waren schweißtreibende und nervenaufreibende Wochen", sagte Martina Stauch und sprach ihrem ehrenamtlich engagierten Team aus der Seele. Anfangs, als die ersten Lockdown-Einschränkungen verkündet wurden, sei man fast verzweifelt gewesen, denn es sah im März so aus, als könne man unmöglich die große jährliche Benefizveranstaltung planen. Also musste eine neue Idee her. Unter hilfreicher Beratung des Ehrenvorsitzenden der Turnerschaft Kronach, und des Vereinsmitglieds im Verein "Gemeinsam gegen Krebs" (ggK), Uli Zeuß, konnte der erste virtuelle Lauf "Run of Hope - Lauf der Hoffnung" angeboten und durchgeführt werden.

Heute blicken die Veranstalter auf über 500 Teilnehmer, die allesamt am großen Gewinnspiel mit attraktiven Preisen teilnehmen. Die Startnummer ist zugleich Los- und Glücksnummer. Die Verlosung findet öffentlich am Freitag, 2. Oktober, unter Aufsicht des Vorstandsmitglieds und Stadtrat, Heinz Hausmann, in der Onkologischen Schwerpunktpraxis von Martina Stauch in Kronach, statt.

Das Treffen am Samstag am LGS-Gelände wurde auch zum Anlass genommen, um den vielen Spendern und Sponsoren zu danken, die auch heuer die Aktion unter dem Motto "Für ein gemeinsames Miteinander" mit vielen Geld- und Sachspenden und anderer Hilfe, unterstützen.

Der Dritte Bürgermeister der Stadt Kronach, Bernd Liebhardt, entbot die Grüße von Bürgermeisterin Angela Hofmann (beide CSU) und Zweitem Bürgermeister Michael Zwingmann (FW). Er zeigte sich sehr dankbar darüber, dass der "Run of Hope" nicht abgesagt wurde.

Das Motto "Für ein gemeinsames Miteinander", ergänzte er mit "ein gemeinsames verantwortungsvolles Miteinander" das zeige, dass sich die hoch engagierte und motivierte Mannschaft des Vereins verantwortungsbewusst zeige und mit der neuen virtuellen Lauf-Variante ein Signal der Zuversicht setze. Der Verein habe die Hoffnung vermittelt, dass man neue Wege gehen müsse, wenn es anders nicht gehe.

Der Zweite Vorsitzende und ehemalige Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein freute sich, dass der Verein den Zusammenhalt auch während dieser schwierigen Zeit Zuversicht zeige. Martina Stauche erinnerte an die vergangenen großen Benefizveranstaltungen mit ihren Rahmenprogrammen mit Blasmusik, Gesang, Sport und Tanz, Pop und Rock auf der Seebühne und rundherum die Gesundheitsmeile und auch kulinarische Köstlichkeiten. Es sei ein buntes Treiben von Mittag bis Mitternacht mit Feuerwerk und Lasershow rund um die Seebühne gewesen.

Weiter erinnerte sie ans Jahr 2003, in dem der "Run of Hope" erstmals gestartet wurde. Die Idee war es, gemeinsam etwas gegen die tückische Krankheit Krebs zu tun. Im Laufe der Jahre setzte sich der Gedanke der Gemeinsamkeit und des Zusammenhaltes zwischen Generationen und gesunden wie kranken Menschen durch und der "Lauf der Hoffnung" wurde immer mehr zu einem Erfolg.

Und auch aus der neuen Variante, dem virtuellen Lauf, sei ein Erfolg geworden, so Martina Stauche. Über 500 Anmeldungen seien ein Riesenerfolg und es habe Sponsoren und Spender in nie geglaubter Anzahl und Förderbereitschaft gegeben. Sie dankte im Namen des Vereins auch den Helfern im Hintergrund und den Läufern, die auch in schwierigen Zeiten der Corona Pandemie nicht den Mut verloren hätten. Die Vereinsgründerin gab ihrer Freude darüber Ausdruck, dass man in dieser schwierigen Zeit die Ziele nicht aus den Augen verliere. "Unsere Aufgabe bleibt die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, insbesondere die Verbesserung der ambulanten Betreuung von krebskranken Menschen", schloss Martina Stauch ihre Rede und bat zum Start