Auf der Bundesstraße 173 zwischen Zeyern und Wallenfels hat sich am Montag gegen 10.50 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Drei Fahrzeuge verunglückten an der Einmündung der Staatsstraße auf Höhe des Steinwiesener Ortsteils Erlabrück. Ein Mann wurde schwer verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.


Autofahrer übersieht Vorfahrt

Laut Polizei wollte ein Autofahrer von der Staatsstraße 2207 aus Richtung Steinwiesen kommend nach links auf die B173 abbiegen. Dabei habe der 69-Jährige die Vorfahrt nicht beachtet. Der Pkw sei daraufhin mit einem Kleintransporter zusammengestoßen, der von Wallenfels in Richtung Kronach fuhr.

Durch die Wucht des Aufpralls sei die Achse des Transporters herausgerissen worden, weshalb er unkontrolliert auf die Gegenfahrbahn geschlingert sei, erklärt Polizeihauptkommissarin Antje Düthorn. Auf der Gegenfahrbahn habe der Lastkraftwagen dann einen anderen entgegenkommenden Kleintransporter seitlich touchiert.

Der 69-jährige Autofahrer sei schwer verletzt in die Helios-Klinik nach Kronach gebracht worden.


60.000 Euro Sachschaden

Alle drei beteiligten Fahrzeuge seien durch den Unfall stark beschädigt worden und blieben rechts im Bankett liegen und mussten abgeschleppt werden. An den Fahrzeugen entstand nach Polizeiangaben ein Gesamtschaden in Höhe von 60.000 Euro.

Die Bundesstraße war während der Unfallaufnahme fast zwei Stunden lang nur einseitig befahrbar. Der Verkehr Richtung Wallenfels kam zeitweise zum Stehen und staute sich bis nach Zeyern.

Die Freiwillige Feuerwehr Steinwiesen übernahm die Verkehrsregelung und reinigte nach der Unfallaufnahme die Fahrbahn. Diese konnte gegen 12.35 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden, erklärt Hans Stumpf.
Der Feuerwehrkommandant aus Wallenfels teilt mit, dass die Wehren Wallenfels und Steinwiesen gegen 10.52 Uhr alarmiert worden seien. Die Wallenfelser Feuerwehr habe nach kurzer Zeit die Einsatzstelle wieder verlassen können. Es sei keine Person eingeklemmt gewesen.