Von "Abfall" mit geringem Restwert sprach der Sachverständige in seinem Gutachten. Er hatte nach dem Zufallsprinzip sechs Fahrzeuge des Angeklagten in Augenschein genommen. Insgesamt waren es sogar an die 20 Autowracks und Autowrackteile, die sich auf einem Hof im südlichen Landkreis Kronach stapelten. Das Grundstück - ein ehemaliger Schulhof, der der Ex-Lebensgefährtin des Angeklagten gehört - war schon in der Vergangenheit mehrfach ins Visier von Landratsamt und Polizei geraten.

Auf Grund des beschädigten Asphalts und der an den Kanal angeschlossenen Abflussrinne bestand die Gefahr der Bodenverunreinigung. Alle Fahrzeuge enthielten noch die Betriebsflüssigkeiten. Diese hätten ins Erdreich sickern können, wenn die Fahrzeuge durch die Witterung oder durch Vandalismus Schaden genommen hätten.