Theres Fischer war in diesem Jahr für die Organisation der Trachtenkirchweih mit zuständig. Sie ist zum zweiten Mal mit dabei. "Ich finde die Geselligkeit schön", sagt sie. Und vor allem, das gemeinsame Arbeiten fördere den Zusammenhalt. Und in der Tat, bevor die Mädels und Jungs unter den Klängen des Steinbacher Musikvereins zum Plan marschieren, haben sie einige Aufgaben bewältigt. Unter anderem mussten der Baum aufgestellt und der Plan geschmückt werden. Schon Wochen vorher mussten Musikkapellen für die Abendveranstaltungen verpflichtet werden.

Für die Steinbacher Zecher bedeutet das Kirchweihwochen ende, ebenso wie bei den Zechpaaren in den anderen Rennsteiggemeinden, wenig Schlaf.
Aber, so ist Theres Fischer überzeugt, "die Kirchweih ist halt was Besonderes". Kirchweih bedeutet für die Steinbacher Zechgemeinschaft, die Tradition der Trachten, des Plans und des Tanzes aufrecht zu erhalten, die Gemeinschaft zu stärken und vor allem auch an die Einweihung der St. Heinrichskirche zu erinnern.

Bürgermeister Klaus Löffler (CSU) wies darauf hin, dass er stolz sei, in seiner Gemeinde junge Menschen zu haben, die ihre Heimat mit gestalten und Brauchtum aufrecht erhalten.

Heute ist Ausklang

Gefeiert wurde bereits am Freitag bei der Plattenparty und am Samstag beim Kirchweihtanz. Die Höhepunkte waren am Sonntag aber der Festgottesdienst und der Trachtenumzug durch den Ort. Die Kirchweih klingt heute am Montag aus. Gegen 8 Uhr beginnt das traditionelle Ständerla mit dem Musikverein Steinbach. Um 10 Uhr gibt es ein Weißwurstfrühstück am Festplatz. Der Nachmittag ist den Familien gewidmet. Die Kinder des St. Franziskus-Kindergartens werden einen Auftritt haben, zudem stehen Tombola und Kinderschminken auf dem Programm. Um 20 Uhr ist nochmals Tanz mit "Wöff aganzallaa" angesagt.