Der SV Friesen geht mit Peter Reichel als Trainer in die neue Saison. Beim SSV Kasendorf gelang ein wichtiger 3:1-Sieg.
Den Verantwortlichen des SV Friesen ist es gelungen, mit Peter Reichel einen erfahrenen und gleichermaßen engagierten und ambitionierten Trainer zu verpflichten, der in der Saison 2016/17 die Geschicke der ersten Mannschaft lenken soll. Der in Burgkunstadt wohnhafte Peter Reichel ist in Fußballerkreisen sehr bekannt, war er doch bereits jahrelang als Trainer des FC Burgkunstadt sowie des FC Redwitz zu Landesliga-Zeiten unter Vertrag. Nach einjähriger Pause hat er sich nun entschieden, sein Wissen und seine Fähigkeiten in die Dienste des SV Friesen zu stellen. "Der SV Friesen freut sich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihm", schreibt Vorsitzender Alexander Graf.
Nur eine Woche nach dem Doppelsieg über Ostern legten die Friesener in der Landesliga Nordost nach. Sie gewannen beim SSV Kasendorf mit 3:1 und setzten damit ihren Aufwärtstrend fort.
In der ersten Halbzeit sahen die rund 250 Zuschauer ein eher schwaches Spiel.
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Die Gäste aus Friesen waren bis zur Pause die bessere Mannschaft. Die Truppe von Trainer Carlo Werner spielte energischer nach vorne. Obwohl sich die Kasendorfer ziemlich schwer taten, hatten sie die erste gute Gelegenheit. Torjäger Andi Pistor brachte den Ball aber nach Vorarbeit seines Bruders Matthias nicht im Kasten der Gäste unter. In der 26. Minute setzte Christian Brandt die erste Duftmarke für den SV Friesen. Er scheiterte, doch noch in der selben Minute machte es Nico Fröba besser und konnte eine Flanke von Zapf per Kopf in die Maschen der Kasendorfer setzen.
Zehn Minuten vor der Halbzeit hätte Matthias Pistor den Ausgleich erzielen können. Er fing einen schwachen Rückpass eines Friesener Spielers zum Torwart ab, verfehlte aber den Kasten.
Kurz vor der Halbzeit machten auch die Gäste noch einmal richtig Druck.
Zunächst scheiterten Bernegg und Brandt, jedoch machte es Letzterer nur eine Minute später deutlich besser. Es war eine bezeichnende Aktion für diese Begegnung. Der Angreifer war agiler und zielstrebiger als die Kasendorfer. So setzte er den Ball unhaltbar für Torwart Sebastian Eck flach in das lange Eck.
Nach der Pause machten es die Einheimischen dann etwas besser und hatten in den ersten zehn Minuten Chancen durch M. Pistor und Geldner. Auf der anderen Seite stand beim Torschuss von Fugmann der Pfosten im Weg. In der 59. Minute gelang Matthias Pistor per Kopf nach Flanke von Grasgruber der Anschlusstreffer. Das gab dem SSV wieder Selbstvertrauen, und er kam zu weiteren Gelegenheiten durch Ellner und Geldner sowie guten Freistoßgelegenheiten von Dominik Schorn. Aber Manuel Fröba hielt seinen Kasten nun sauber. Die größte Chance der Friesener zum 1:3 vergab Bernegg. Christian Brandt machte schließlich alles klar.
Er setzte sich nach einem Konter gegen den mit aufgerückten SSV-Schlussmann Eck durch und schob ein.
Der Friesener Sieg geht in Ordnung, denn die Kasendorfer ließen viele Qualitäten, die sie gegen den Klassenprimus aus Neumarkt gezeigt hatten, vermissen.