Zusammen mit seiner Partnerin Sabine Gottschalk (beide RSV Bayreuth) belegte Sebastian Kotschenreuther in Lobbach bei Heidelberg im Mixed den zweiten Platz. Mit dem Erreichen des Viertelfinales im Doppel und dem sechsten Platz im Einzel war er nicht ganz zufrieden.
Das Paar Kotschenreuther/ Gottschalk gewann ungeschlagen seine starke Vorrundengruppe. Im Viertelfinale trafen sie auf den Bayreuther Spitzenspieler Dietmar Kober und Gudrun Högemann (Sindelfingen) und siegten im fünften Satz. Danach stand ein reines Bayreuther Halbfinale auf dem Programm. Burkhardt/Neubig schienen im Entscheidungssatz die besseren Karten in der Hand zu halten, doch Kotschenreuther/Gottschalk steckten nicht auf und schafften nach einer kurzen Auszeit die Wende.
Im Finale gegen Selcuk Cetin und die 16-jährige Vizeeuropameisterin Sandra Mikolaschek hingen die Trauben sehr hoch.
Die beiden "Wagnerstädter" trumpften im ersten Satz mit 11:3 auf, doch dann wurden die Kontrahenten immer stärker.Die Freude über den zweiten Platz war beim Neufanger Rollstuhl-Tischtennis-Spieler trotzdem sehr groß.
Karl-Heinz Korbanek aus Bielefeld war erneut sein Partner im Doppel. Nach zwei deutlichen Siegen zu Beginn fehlte Kotschenreuther in der dritten Begegnung die mentale Frische, und beide unterlagen mit 7:11 im Entscheidungssatz. Als Gruppenzweiter trafen sie im Viertelfinale auf die Duisburger Baus/Weidemann und unterlag mit 0:3.
Die Hauptkonkurrenten im Einzel um den Einzug ins Halbfinale hießen Gosemann (Berlin) und Didion (Frankfurt). Zunächst schrammte der 34-Jährige knapp an einer Überraschung gegen Gosemann vorbei, als er im vierten Satz (11:13) zu viele gute Möglichkeiten liegen ließ. Als der erste Durchgang gegen Didion knapp in der Verlängerung verloren ging, riss der Faden völlig.
In den Spielen um Rang 5 bis 8 besiegte er Bliersbach (BSG Duisburg) klar mit 3:0, ehe er nach der besten Leistung des Tages unglücklich im fünften Satz gegen Siegfried (Bad Wildungen) mit 8:11 unterlag.