900 000 Euro würde man durch eine gemeinsame Lösung von Atemschutzzentrum und Gerätehaus Kronach einsparen. Das kam am Montag bei der Kronacher Stadtratssitzung heraus. In der Zusammenkunft des Kreistages am Vormittag wurde der Punkt noch abgesetzt, weil erneut eine Variante geprüft werden soll. Denn eine integrierte Lösung ist wohl nicht der Favorit aller.

Im Stadtrat kam deshalb der Vorwurf auf, dass Steuergelder verschwendet würden, baue man getrennt. Und Stadträtin Cilly Volk (Frauenliste) wollte wissen, was konkret gegen eine gemeinsame Lösung spricht. Das haben wir nun Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger gefragt. Der betonte zunächst, dass nicht die Kreisbrandinspektion gegen eine gemeinsame Lösung sei, wie dies behauptet werde. Vielmehr sei ein eigenes Atemschutzzentrum das Anliegen der Feuerwehren im Landkreis. "Ich habe von Anfang an gesagt, ran ja, rein nein‘", betont Ranzenberger.