Der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Weißenbrunn hat sich die Wasseraufbereitungsanlage angeschaut, die derzeit saniert wird. Hier wird das Dach vollständig erneuert und die Unterkons truktion saniert. Bevor jedoch das Dach wieder geschlossen werden kann, werden zwei überdimensionale Filterkessel erwartet, die nur über die offene Dachzuführung in das Gebäude montiert werden können.

Die Wasseraufbereitung ist ein wesentlicher Verfahrensschritt bei der Produktion von qualitativ gutem Trinkwasser. Dazu sind auch die Filterkessel ein wesentlicher und wichtiger Helfer zur Aufbereitung von Trinkwasser.

Das Wasser für das Wasserwerk Weißenbrunn wird aus einem Tiefbrunnen gezogen, in der Wasseraufbereitungsanlage gereinigt und gefiltert.
Die Gemeinde Weißenbrunn investiert derzeit in die Dachkonstruktion (etwa 30 000 Euro) und die beiden Filterkessel samt aufwendiger Montage (rund 83 000 Euro), insgesamt über 110 000 Euro.

Die großen Filterkessel, die nur mit einem Kran über das Dach in das Wasserwerk gehievt werden können, sollen am 12. Mai eintreffen. Die Kessel dienen hauptsächlich der Enteisenung und Entmanganung. Die Räte konnten sich vom guten Baufortschritt überzeugen.

Anschließend fand eine Besichtigung am gemeindlichen Grundstück in der Grüner Straße 25 statt. Dafür lag ein Antrag auf Kauf eines Teilgrundstücks für Garagenbauzwecke vor. Das Gremium unter Vorsitz von Bürgermeister Egon Herrmann war sich einig, dieses Grundstück nicht zerstückeln lassen zu wollen. Dem Bewerber will man das Gesamtgrundstück alternativ anbieten.

Auch der Leßbachtalhalle stattete das Gremium vor Eintritt in die Tagesordnung einen Besuch ab. Hier zeigte Bauamtsleiter Jürgen Fenner die Fortschritte hinsichtlich begonnener Verschönerungs- und Sanierungsarbeiten. Im Eingangs-Innenbereich wurden Anstriche getätigt ebenso wie im Galeriebereich.

Der Bauantrag von Ulrike Bauer, Thonberg, auf Neubau einer Gerätehalle wurde von der Verwaltung weitergereicht. Erneut lag ein Antrag auf Errichtung einer Werbeanlage in der Weißenbrunner Braustraße vor. Schon einmal hatte das Gremium diesen Antrag abgelehnt, weil die Dimension von einer Gesamtabmessung von 5,30 Meter auf 3,80 Meter inmitten des Ortes den Räten nach als Ortsbild störend wirke.

Das Landratsamt teilte aber nun mit, dass die Gemeinde keine rechtliche Grundlage zur Ablehnung einer solchen Werbeanlage in einem Mischgebiet habe. Schweren Herzens revidierten die Räte ihre erste Entscheidung und stimmten nun auf Anraten des Landratsamtes der Installation dieser Werbeanlage zu. Heinz Krause wies auf einen Zeitungsartikel hin, in dem MdL Jürgen Baumgärtner Gelder für Radwege propagierte.

Krause bat dem Bürgermeister, dies aufzugreifen um in Richtung Kulmbach eine Radwegeerschließung zu ermöglichen. "Wir sind seit Jahren dran, haben aber Probleme mit Grundstückseigentümern, sagte der Bürgermeister. Dennoch will man einen neuen Versuch starten.

Auch die Ruhebänke vor dem Rathaus sind Krause ein Dorn im Auge. Diese solltenbesser gepflegt und müssen herausgeputzt werden, denn im jetzigen Zustand möchte sich da niemand drauf setzen.

Bauamtsleiter Jürgen Fenner sagte zu, dass sich darum der Bauhof kümmern werde. Er machte aber auf die vielfältigen Arbeiten aufmerksam, die man nur sukzessive abarbeiten könne denn für eine Personalaufstockung fehle es der Gemeinde wohl an Geld.