Wenn er nicht so viele einschlägige Verurteilungen auf dem Kerbholz gehabt hätte, wäre er glimpflicher davongekommen. So wurde ein 29-Jähriger am Donnerstag wegen des Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischer Schriften zu einer achtmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt. Diese setzte Richter Hendrik Wich erneut für vier Jahre zur Bewährung aus.

Zugute kam dem Angeklagten die gute Sozialprognose durch den Bewährungshelfer, zu seinen Lasten ging, dass er schon einige Male einschlägig vorbestraft ist. Sechs Einträge nannte Richter Wich: unter anderem Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, Raub mit Körperverletzung und Beleidigung. Wobei Letzteres auch eine Sexualstraftat war, denn der Angeklagte fasste einer Verkäuferin in Kronach an Busen und Po. Dafür erhielt er vergangenes Jahr eine sechsmonatige Freiheitsstrafe, die für vier Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde.