Das erklärt Leitender Oberstaatsanwalt Anton Lohneis auf Anfrage. Zwar gebe es eine Besitzkarte im Haushalt der Frau, eingetragen sei darin aber lediglich der Lebensgefährte der Hundehalterin, nicht sie selbst.
Daher sei die Frau also nicht berechtigt gewesen, die Waffe zu benutzen.

Der Mann habe die Waffe in einem Waffenschrank verschließen müssen und die Schlüssel dazu so aufbewahren müssen, dass Unberechtigten der Zugriff verwahrt bleibt. "Wenn er das getan hat, wird auch nicht gegen ihn ermittelt", sagt Anton Lohneis. Nach heutigem Stand gebe es keinen Anlass für Ermittlungen gegen den Mann.
Durch den Suizid der Frau gebe es auch keinen Anlass für weitere Ermittlungen. "Dann schließen die Polizei und auch die Staatsanwaltschaft irgendwann die Akten", so Lohneis.