So früh in den Wintermonaten ist ein Hochwasser noch nie gekommen. Einige Faktoren tragen dazu bei: Es regnet tagelang. Der Boden ist gesättigt und kann keine Feuchtigkeit aufnehmen. Der Schnee, der am ersten Adventswochenende gefallen ist, schmilzt. Die Flüsse werden zu reißenden Gebirgsbächen.

Auch die Wilde Rodach in Wallenfels macht ihrem Namen alle Ehre, droht über die Ufer zu treten. Das Wehr am Mühlbach bricht um 7 Uhr am Morgen des 1. Dezember, die schmutzig-braune Brühe ergießt sich durch den Mühlgraben in die Stadt, überflutet den Schleusenweg, Keller laufen voll, das Hochwasser steht kniehoch auf den Grundstücken.

Ein Großeinsatz der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks ist die Folge.