Die "Galaktische Fousanocht Ruotnkerng erreichte am Sonntag mit dem größten Gaudiwurm der Region ihren galaktischen Höhepunkt. Und so viele Besucher wie diesmal gab es wohl noch nie, bestätigten Insider und alterfahrene Faschingsnarren immer wieder.

Trotz Tausender von Zuschauern gab es einen relativ geordneten Umzugsverlauf. Es handelte sich danach wohl um die größte Tanz- und Partymeile der Region. Denn keiner von den annähernd 60 Gruppierungen, die am Gaudiwurm teilnahmen, verließ voreilig das Frankenwalddorf. Viele Zuschauer schlossen sich später dem närrischen Treiben auf dem Marktplatz, auf den Straßen, in den Vereinshäusern und in den Gasthäusern an.
Verstärkt durch Narren und Faschingsfreunde aus nah und fern sowie eventuell noch weit entfernter Galaxien schlängelte sich der Gaudiwurm durch die Rothenkirchener Straßen. Neben vielen Themenwagen waren auch viele Musikkapellen zu sehen. Thematisiert wurde die große wie die kleine Politik. Der Lohn für die teils aufwändigen Aufmachungen war spontaner Beifall der vielen Zuschauer.

Elferratspräsident Christian Haderlein zeigte sich sehr erfreut über die Hilfsbereitschaft von Feuerwehren und THW, dank deren umsichtiger Verkehrsregelung es kein Verkehrschaos gab. Er dankte auch den Organisatoren der Ruotnkernge Fousanocht für die gute Vorbereitung und Organisation dieses Faschingsspektakels.
Große Freude herrschte auch über die Teilnahme der Ehrengäste mehrerer Faschingsgesellschaften, die mit Prinzenpaar, Garden und Elferrat gekommen waren, darunter die Kronicher Fousanocht, der Hofstaat des TVE Gehülz, die Pressiger Dolonia sowie befreundete Faschingsgesellschaften aus dem ganzen Frankenwald.
Ruotnkerng befand sich für mehrere Stunden im Ausnahmezustand und wurde seinem Ruf der Faschingshochburg im nördlichen Frankenwald gerecht.