Dieses Institut erstellt die Wahlprognose, die am Sonntag um 18 Uhr, bevor die ersten Hochrechnungen da sind, über den Fernseher flimmert.

Doch selbstverständlich, betont Stauch, läuft das alles freiwillig und anonym ab. "Wenn die Leute aus den Wahlkabinen kommen, bitte ich sie einfach, noch einen Umfragebogen auszufüllen", erklärt er. Zwar hat er dafür keine eigene Wahlkabine, aber man könne die Bögen schon etwas separat ausfüllen. Und dann kommen sie in eine eigene Wahlurne.

Die Teilnehmer sollen dabei angeben, wen sie gewählt haben. Außerdem gilt es unter anderem noch Alter und Geschlecht anzugeben. "Daraus werden dann noch verschiedene Ergebnisse abgeleitet", erklärt Stauch.

Er hofft, dass sich einige Wähler die paar Minuten Zeit nach ihre Stimmabgabe noch für ihn und seine Fragebögen nehmen. Anders kommen die Prognosen, die viele dann am Wahlabend sehen wollen, ja nicht zu Stande.
Alle eineinhalb Stunden leert er seine Wahlurne dann aus und gibt das Ergebnis an das Institut durch. Und so machen das auch all die Kollegen von Stauch, die in ganz Bayern in Wahllokalen verteilt sind. Daraus ergibt sich dann die Wahlprognose, die ab 18 Uhr über die Fernseher flimmert.