Die Kronacher Rosenmesse zählt zu den schönsten Gartenfesten Oberfrankens. Bereits zum elften Mal wehte am vergangenen Wochenende ein zarter Rosenduft durch die Tore und Gräben der Festung Rosenberg. "Die Rosenmesse ist erwachsen geworden", berichtet Organisatorin Stefanie Kober einen Tag nach dem Event zufrieden.

2007 brachte die in Kronach geborene Kober erstmals die Rosen- und Gartenmesse auf die Festung Rosenberg. Inzwischen ist daraus ein Dauerbrenner geworden. "Alle waren begeistert, es war wirklich ein schönes Fest", sagt Kober.


Rosenmesse war gut besucht

Was die Besucherzahl angeht sei es zwar kein Spitzenjahr gewesen, dank Kartenvorverkauf sei die Messe aber gut besucht gewesen. Rund 2000 Karten sind vorab über die Ladentische gegangen, wie Kober schätzt. An der Messe selbst sind dann natürlich noch einmal viele Tageskarten dazugekommen. Beide Tage sind laut Kober ungefähr gleich gut besucht worden. Wegen eines kurzen Regengusses am Sonntagmittag sei zwar der erste Besucherschwung weggefallen. Danach kamen die Leute aber in Strömen, die gastronomischen Angebote liefen auf Hochtouren, wie Kober berichtet.


Die Sonne war die Rettung

In diesem Jahr spielte glücklicherweise auch das Wetter mit. "Wir waren gesegnet mit Sonnenschein. Das hat es uns ermöglicht im nächsten Jahr weiter zu machen", sagt Kober. In den vergangenen Jahren hätten Veranstalter und Aussteller oftmals Pech mit dem Wetter gehabt.

Wäre das Wetter in diesem Jahr wieder sehr schlecht gewesen, hätte Kober die Rosenmesse wahrscheinlich im nächsten Jahr nicht mehr planen können. "Es war ein Entscheidungsjahr für uns", berichtet Kober. Deshalb, ganz klar, ihr persönliches Highlight in diesem Jahr: "Die Sonne", sagt Kober sofort.

Auch in diesem Jahr punktete die Gartenmesse mit einzigartiger Atmosphäre und herzlicher Stimmung. Der zarte Duft von frischen Rosen und Pflanzen, der zwischen den mächtigen Festungsmauern wehte, ist in jedem Jahr ein unverwechselbares Ereignis. Die Rosen- und Gartenmesse will mehr sein als eine Fachmesse für Gartenfreunde. Sie lockt mit Leckereien, Gartenzubehör, Kunst, Töpferhandwerk, Schmuck, Mode und vielen weiteren handverlesenen Produkten. "Das Kunsthandwerk war in diesem Jahr ebenfalls sehr beliebt", berichtet Kober.


Messe auch im nächsten Jahr

Weil das Wetter in diesem Jahr so gut mitgespielt hat, will Kober im nächsten Jahr die Rosenmesse wieder auf die Beine stellen. Das Datum dafür steht schon fest: Den 8. und 9. September müssen sich die Garten-Fans rot im Kalender anstreichen.

Dann wird es auch wieder die Shuttlebusse vom Schützenhaus zur Festung geben. Dass die Shuttlebusse in diesem Jahr vom Parkplatz am Schützenhause gefahren sind, haben die Besucher laut Kober gut angenommen. Die Buslinie ist in regelmäßigen Abständen hinter der Festung bis zur Rosenmesse hinauf und wieder zurück gefahren. Außerdem können Autofahrer in der Stadt auf gekennzeichneten Parkplätzen parken und dann hoch zur Festung laufen.


Kaufen, nicht nur schauen

An die Besucher der Rosenmesse hat Organisatorin Kober noch ein Anliegen: "Es wäre toll, wenn die Leute mit mehr Kauflust kämen", sagt die Organisatorin. Besonders die Besucher, die sonntags durch die Festung bummeln, würden eher nur schauen statt etwas zu kaufen. Am Samstag seien die Besucher eher in Kauflaune, vor allem Pflanzen und Skulpturen werden laut Kober dann gezielt gekauft. "Allein über den Umsatz kann man die Aussteller nicht holen", erklärt sie. Diese müssten oftmals mit dem untersten Limit ihrer Verkäufe zurechtkommen.