Staatsministerin Melanie Huml (CSU) hat ihm zusammen mit Regierungspräsident Wilhelm Wenning (CSU) am Freitagnachmittag im Empfangszimmer des Regierungspräsidenten in Bayreuth die hohe Auszeichnung überreicht, die eigentlich "Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" heißt.
Im Jahre 1991 war Gregor Tischer Mitinitiator des Arbeitskreises "JVV - Jesus verbindet Völker" in Ludwigsstadt. Seitdem ist er unermüdlich im Einsatz, um Hilfstransporte für notleidende Menschen nach Russland und in die Ukraine zu organisieren und durchzuführen.

Er organisiert alles

Der erste Konvoi startete zum Weihnachtsfest 1991 mit rund 25 Tonnen Hilfsgütern ins damalige Leningrad.
Schon ein Jahr später hatte er 70 Tonnen beisammen und in den darauffolgenden Jahren konnte er seine Helfer mit der beeindruckenden Menge von 80 Tonnen Hilfsgütern auf die 6000 Kilometer lange Reise schicken. Auf dem Gelände einer ehemaligen Mühle in Ludwigsstadt konnte Tischer Lagermöglichkeiten organisieren, wo die Lebensmittel und Sachspenden sortiert und verpackt werden können. "Er brennt so sehr für seine Aufgabe, dass es ihm immer wieder gelingt, neue Helferinnen und Helfer zu motivieren. Für ihn ist der humanitäre Einsatz aus christlicher Nächstenliebe heraus selbstverständlich", heißt es in der Laudatio.