Dafür, dass die 550 Teilnehmer auf und neben der Strecke voll auf ihre Kosten kommen, sorgt ein großes Team. Dessen Vorbereitungen schwenken auf die Zielgerade ein.

Markus Franz, Geschäftsführer des Frankenwald-Tourismus-Servicecenters, ist zufrieden. "Die Strecke auf bayerischer Seite steht. Die Idee auf Thüringer Seite auch", zieht er eine Bilanz. Kommende Woche soll der Streckenverlauf im benachbarten Bundesland ebenfalls in trockene Tücher gebracht werden.

Ebenso wichtig wie die knapp 44 Kilometer lange Route sind beim Wandermarathon die Stationen, über die Franz und Manja Hünlein von der Tourist-Information der Rennsteigregion bei einem Pressegespräch berichten. "Heuer gibt es ganz viele Erlebnispunkte", sagt Franz. 24 dieser mehr oder weniger großen Stationen warten mit Musik, mit Geschenken, aber auch mit Aktivitäten auf die lauffreudigen Teilnehmer. An 14 Stationen gibt es Verpflegungsmöglichkeiten, an sechs Stellen wird ein Shuttle-Service angeboten.


Rennsteig-Höhepunkte an der Strecke

"Die Erlebnisstationen bringen all das an die Strecke, was der Rennsteig zu bieten hat", verspricht Hünlein. Die Weiße Frau, Märchen, Glas, die Shakespeare-Spiele oder Pralinen nennt sie als Beispiele. Für das Tropenhaus, das Schiefer- und das Flakonglasmuseum bietet die Großveranstaltung ebenfalls eine Möglichkeit, sich einmal in einem anderen Rahmen zu präsentieren. Einen Fotopunkt finden die Wanderer bei den Hochlandrindern. Franz weist darauf hin, dass natürlich auch das Thema "Waldgebiet des Jahres" nicht zu kurz kommen wird.

Mit einem Schmunzeln rät er den Teilnehmern, einen Rucksack mitzubringen. Unterwegs gibt es heuer nämlich so manches kleine Präsent für die Wanderer. Zum Startpaket gehört beispielsweise ein Becher mit einem Karabinerhaken als Griff. Auch wenn die großen Entscheidungen schon getroffen sind oder in diesen Tagen getroffen werden, bleibt für die Organisatoren bis zuletzt viel zu tun. "Jetzt geht es an die Logistik ran. An die Schilder und Markierungen", stellt Franz fest. Dabei sind die Frankenwaldvereins-Ortsgruppen Ludwigsstadt und Kleintettau sowie der Rennsteigverein Steinbach am Wald federführend. Und damit sicher nichts schiefgeht, werden die Fun-Biker aus Steinbach noch kurz vor dem Start eine Kontrollfahrt machen.


Wanderung in vollen Zügen genießen

Bis zur letzten Sekunde muss also alles genau durchdacht und umgesetzt werden. Schließlich soll der Wandermarathon ein unvergessliches Erlebnis für die Teilnehmer werden. "Wir wollen, dass etwas hängen bleibt", betont Franz. Und Hünlein fügt an: "Man soll bewusst wahrnehmen, dass man hier gut wandern kann. Man kann herkommen, wandern und entschleunigen."