Die Bauvoranfrage von Karl-Heinz Adam auf Errichtung eines Sechs-Familien-Wohnhauses (mit Sonnenkollektoren auf dem Dach) erfreute den Pressiger Bau- und Umweltausschuss.

Bürgermeister Hans Pietz betonte, dass es in der Marktgemeinde sehr viel Nachfrage nach Wohnraum gibt, der bisher nicht befriedigt werden kann, deshalb sei dies eine erfreuliche Bauvoranfrage. "Es ist gut, wenn Wohnraum in der Marktgemeinde geschaffen wird, denn die Infrastruktur mit Grundversorgung und Nahverkehr ist in Ordnung".

Das Gremium signalisierte einstimmig, einen entsprechenden Bauantrag positiv zu bescheiden. Das bisher bestehende und seit geraumer Zeit leer stehende Wohnhaus wird abgerissen.

Dem Antrag der Jagdgenossenschaft Rothenkirchen-Brauersdorf auf Gewährung eines Zuschusses zur Instandsetzung von Wirtschaftswegen und Pflegemaßnahmen in Höhe von 1624 Euro wurde Zustimmung erteilt.


Zwei Hebepumpen

Jeweils einstimmig wurden die Aufträge für zwei Hebepumpen in die Pumpstation Grössau zum Preis von 16 924 Euro an die Firma Dörnhöfer, Kulmbach und für Asphaltierungs- und Ausbesserungsarbeiten von Straßen an die Firma Schill und Geiger, Marktrodach, zum Preis von 68 376 Euro, vergeben.

Damit sollen zwei Stichstraßen in Brauersdorf, ein Einmündungstrichter in Eila zur Siedlung, die Zufahrt zur Firma Angles und Geiger in Rothenkirchen sowie eine Straße in Welitsch, instandgesetzt werden.

Der Bau- und Umweltausschusssitzung gingen zwei Ortsbesichtigungen voraus. In der Schule in Rothenkirchen wurde Einblick in die Bausubstanz genommen. Die Klassenzimmer für die Grundschule sind in Ordnung.
Allerdings werde man sich über den Erhalt des Gebäudes insgesamt irgendwann Gedanken machen müssen, war die Meinung der Ausschussmitglieder.

Bank am Bahnhof

Wilde Ablagerungen von Unrat in der Schützenstraße in Rothenkirchen erfordern unbedingtes Handeln, forderte Werner Löffler. Er gab auch zu bedenken, dass man im Bahnhofbereich Pressig zumindest eine Sitzbank aufstellen sollte. Dies seit ein stark frequentierter Platz in der Marktgemeinde und da sei es angebracht eine Ruhemöglichkeit für Busreisende zu installieren, meinte Löffler.