Nach einem Blitzeinschlag wurden am Sonntag gegen 22.44 Uhr die Feuerwehren aus Volkach und Astheim zu einem Dachstuhlbrand nach Volkach in die Ringstraße gerufen.

Durch den Starkregen gestaltete sich die Erkundung sehr schwierig, denn vor Ort wurde weder Flammenschein noch Rauch wahrgenommen, schreibt die Feuerwehr Volkach. Während Einsatzkräfte mit Scheinwerfern umliegende Gebäude absuchten, wurde sofort die Teleskoprettungsbühne in Stellung gebracht, um einen Blick von oben zu ermöglichen. Parallel dazu ging ein Atemschutztrupp in das Gebäude und kontrollierte den Dachstuhl mit Hilfe der Wärmebildkamera von Innen.

Noch während an der Einsatzstelle die Erkundung lief, meldete die Leitstelle bereits einen weiteren Dachstuhlbrand. Da zum Zeitpunkt des zweiten Brandes die Kräfte aus Volkach noch nicht abkömmlich waren, wurden die Feuerwehren aus Escherndorf, Gaibach, Prosselsheim und Iphofen alarmiert.  Als wenige Minuten später feststand, dass der Brand in Volkach ein Fehlalarm war, rückten alle Volkacher Einsatzfahrzeuge ab und fuhren sofort nach Astheim weiter. Auch hier konnte zum Glück schnell Entwarnung gegeben werden.

Gleichzeitig zu den zwei Einsätzen beluden weitere Einsatzkräfte im Volkacher Feuerwehrhaus den vom Freistaat Bayern in Volkach stationierten Gerätewagen Versorgung mit den Rollcontainern für Starkregen-/Hochwasserereignisse, um für eventuelle Einsätze vorbereitet zu sein. Dieses Spezialfahrzeug ist einmalig im Landkreis Kitzingen und hat 18 Pumpen mit einer Gesamtpumpleistung von circa 35 000 Liter pro Minute.