Die Zeit des weitgehend lahm gelegten Vereinslebens in Zeiten der Corona-Pandemie hat vielen Vereinen zugesetzt - aber auch Gelegenheit gegeben, in Vereinsheimen die technische Aufrüstung in Angriff zu nehmen. Das war auch beim Gräflichen Schützenverein in Markt Einersheim der Fall, der eine elektronische und gebrauchte Schießanlage vom Schützenverein Großlangheim gekauft hatte.

Die Kosten für die Schießstände samt Gebühren und Software summieren sich auf rund 13 000 Euro. Damit begann für den Verein technisch eine neue Zeitrechnung. Die Umbauarbeiten starteten mit dem Abbruch der alten Schießanlage. Dabei installierte man auch die Beleuchtung höher, um weiter schießen zu können. Arbeit bescherte die Neuinstallation der Elektrik in allen Räumen. Vor der Toilette hatte sich das Pflaster gesenkt, sodass es angehoben werden musste. Daneben wurden der Vorraum, der Schießraum, die Toilette, die Küche und der Zirkelraum neu gestrichen.

Viele Jahre Vereinstreue

Schützenmeisterin Sabine Wirth und Gauschützenmeister Siegfried Weinig ehrten Herbert Bayer, Dieter Mohr und Werner Kunz für 60 Jahre Vereinstreue. Auf ein halbes Jahrhundert kann jetzt Hermann Schatz zurückblicken. 40 Jahre gehören Winfried Laug, Robert Reiseleiter, Konstantin Senft und Michael Spiller dem Verein an. Weitere Ehrennadeln des Vereins und des Schützenbundes gingen an Steffen Pauffler (25 Jahre), Christina Bergmann, Karin Gamm, Maria Deininger, Attila Ferlengez und Reinhold Lechner (alle zehn Jahre) sowie Stephan Breuning und Lucas Nickel für fünf Jahre.

Sabine Wirth würdigte auch die engagierten Seniorinnen und Senioren, insbesondere Marlinde Bayer, Robert Bayer, Gunda Fuchs, Manfred Fuchs und Hermann Schatz. Der Dank galt ebenfalls Ehrenbürger Nikolaus Knauf für den Einsatz seiner Mitarbeiter, dem Elektromeister Martin Hüßner und den Sponsoren des Vereins.

Rückblick in Bildern

Die Schützenmeisterin ging auf die wenigen möglichen Veranstaltungen während der Corona-Pandemie ein. Für dieses Jahr stehen die Zeichen zur Ausrichtung der Kirchweih aber wieder auf grün. Bürgermeister Herbert Volkamer kündigte die Unterstützung der Gemeinde für die beabsichtigte Sanierung der Männertoilette an. Auf Nachfrage von Robert Bayer, informierte Herbert Volkamer, dass eine Förderung einer Dacherneuerung mit einem Betrag von bis zu 10.000 Euro aus dem Fördertopf Regionalbudget des Amtes für ländliche Entwicklung möglich sei, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden.

Die Schützenmeisterin freute sich, Icho Graf von Rechteren-Limpurg-Speckfeld als Vertreter der namensgebenden Adelsfamilie zur Jahreshauptversammlung zu begrüßen. Zum Abschluss gab Rudi Hein wieder einen bebilderten Rückblick über die beiden vergangenen Jahre.