Albertshofen

Wie der Albertshöfer Rathausplatz umgestaltet werden soll

Eine ausgiebige Diskussion führte das Albertshöfer Ratsgremium beim Ortstermin vor der Ratssitzung auf dem Rathausvorplatz, neben dem zwei Häuser abgerissen worden sind und die große Fläche als zentraler Aufenthaltsort für die Bürgerinnen und Bürger gestaltet werden soll. Rund eineinhalb Stunden berieten die Rätinnen und Räte und fassten einige Beschlüsse.
Auf Basis dieses Vorentwurfs plant die Gemeinde Albertshofen die Umgestaltung des Rathausvorplatzes. Foto: Entwurf: Architekturbüro Braun, Veitshöchheim

Eine ausgiebige Diskussion führte das Albertshöfer Ratsgremium beim Ortstermin vor der Ratssitzung auf dem Rathausvorplatz, neben dem zwei Häuser abgerissen worden sind und die große Fläche als zentraler Aufenthaltsort für die Bürgerinnen und Bürger gestaltet werden soll. Rund eineinhalb Stunden berieten die Rätinnen und Räte und fassten einige Beschlüsse.

Die Gemeinde will eine Vorbildfunktion einnehmen und deswegen entschied sich das Gremium bei dem großen Vorhaben für versickerungsfähiges Pflaster ohne Wasserrinnen. Die Mauer zum Anwesen Meier hin wird jetzt doch nicht abgebrochen, sondern erhalten und verblendet. Die Frage eines Backhauses stellte das Gremium vorerst zurück, vor einer Entscheidung sollen erst andere Backhäuser in anderen Kommunen in Augenschein genommen werden.

Das grobe Konzept sah auch einen Wasserbrunnen vor, zu dem Michael Kraft eine interessante Idee einbrachte. Statt eines gebauten Brunnens schlug er die flache Andeutung eines Brunnens vor, aus dem aus mehreren Sprudeln Wasser sprießen soll. Das Wasser soll so sprudeln, dass eine Nachbildung der Gemarkungsgrenze zum Vorschein kommt.

Keine Parkplätze sollen verschwinden

Bei der Neugestaltung wird die Gemeinde nicht den Fehler machen und Parkplätze verschwinden lassen. Vielmehr wird sie zur Kirchgasse hin mit dem Vorplatz etwas zurückrücken, um einseitiges Parken zu ermöglichen und eine gepflasterte Spitzfläche auf Höhe der Bäckerei bleibt mit Basalt-Granit-Pflaster erhalten. Entlang der Rehgasse werden mit dem gleichen Pflaster sieben Parkplätze angelegt. Direkt vor dem Rathaus wird Kopfsteinpflaster eingebaut und die Platzfläche wird mit ebenem Pflaster barrierefrei angelegt.

Die ganzen Beschlüsse und Modifizierungen hat das beauftragte Architekturbüro Braun aus Veitshöchheim jetzt in die Entwurfsplanung einzuarbeiten und danach kann die Ausschreibung vorbereitet werden. Das Amt für ländliche Entwicklung ist als Fördergeber mit im Boot und jetzt möchte auch noch das Landesamt für Denkmalpflege mitreden, wie Bürgermeister Horst Reuther mitteilte.

Freiwillig 30 in der Kirchgasse – Landkreis hat das Sagen

Ein weiteres Thema am Ratstisch war der Antrag von Barbara Hügelschäffer (SPD) auf Aufstellung von "Freiwillig 30 km/h"-Schildern in der Kitzinger Straße schon ab dem Motorradladen. Das Gremium stellte den Antrag vorerst zurück, da sich der Konsens ergab, die Kitzinger Straße ab dem alten Feuerwehrhaus und in Verlängerung die ganze Kirchgasse durch bis zur Fähre auf 30 km/h zu beschränken. Da dieser Straßenverlauf aber als Kreisstraße gewidmet ist, hat der Landkreis das Sagen. Deswegen stellt die Gemeinde jetzt einen entsprechenden Antrag beim Landkreis, dessen Ausgang abzuwarten ist.