Reitstetters Unfall, Kitzinger Zahnfleisch, Langs kurze Pause und der altbewährte Ali.
DIENSTAG
Ein Aquaplaning-Unfall mit seinem Motorroller hat Würzburgs Fußball-Kreisspielleiter Bernd Reitstetter eine Zwangspause auf unbestimmte Zeit beschert. Die jeweiligen Spielgruppentagungen in Zellingen, Rottendorf und Willanzheim wurden deshalb von Spielgruppenleiter Michael Köhler geleitet. Zunächst rechnete der verletzte Funktionär zwar mit seiner Rückkehr aufs Fußball-Parkett in Willanzheim. Da hatte er sich aber verrechnet.
Auch im Sportheim des Kreisklassenmeisters war Köhler Chef im Ring. Gott sei Dank. Als er nämlich den Einwand eines Vereinsfunktionärs wegen der 50 Euro Kosten für einen Vereinswechsel mit einem Schulterzucken quittierte, war klar, dass Bernd Reitstetter eine solche Reaktion nie hätte zeigen können. Bei seinem unfreiwilligen Roller-Abstieg hat der sich nämlich die Schulter verletzt. Was noch schwerer wiegt: Es ist genau die Schulter, an der Bernd Reitstetter bereits vor zwei Jahren schon einmal operiert worden war.
Von Stürzen hat der Fußball-Funktionär genug, wenngleich man natürlich auch die Erfolgsleiter nach oben fallen kann. Reitstetter ist in dieser Beziehung ebenfalls als Beispiel zu nennen. Seit dieser Saison verwaltet er als Spielleiter auch den Spielbetrieb in der Landesliga Nordwest.
MITTWOCH
Die Pause zwischen den Fußballrunden war kurz, speziell für die höherklassigen Mannschaften. In unserem speziellen Fall soll von den Kitzinger Bayern die Rede sein. „Dreieinhalb Wochen sind im Sommer genug, zumal wir ja im Winter eine längere Pause haben“, hält Kitzingens Sportleiter Burkhard Straßberger knallhart dagegen. Kein Wunder, dass manche Spieler nach der harten Vorbereitung ohne große Regeneration auf dem Zahnfleisch krochen. Für die Bayern zumindest sollte dies aber kein Problem gewesen sein. Zu den Werbepartnern des Neu-Landesligisten zählt offensichtlich eine Zahnärztin, wie eine Spielfeldumrandung vermuten lässt.